Malin Wigger tritt für Hubertus Elsen auf den Schießstand
Aspirantin für die 1. Liga

Epe -

Seit Jahren macht Malin Wigger mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Ob bei Landestitelkämpfen und Deutschen Meisterschaften oder in der Liga, auf die junge Sportschützin aus Epe ist Verlass.

Donnerstag, 11.10.2018, 22:36 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.10.2018, 22:36 Uhr
Malin Wigger tritt in dieser Saison für Hubertus Elsen an. Mit 398 Ringen setzte sie letzte Woche ein Ausrufezeichen.
Malin Wigger tritt in dieser Saison für Hubertus Elsen an. Mit 398 Ringen setzte sie letzte Woche ein Ausrufezeichen. Foto: sh

Da überrascht es jetzt nicht, dass die Konkurrenz der Vereinigten Sportschützen (VSS) Epe die Fühler nach der 20-Jährigen ausstreckte, als der Abstieg der Eperaner aus der 2. Bundesliga West im Februar besiegelt war. Nur wenige Wochen später lagen Wigger mehrere Angebote vor.

„Das stimmt, ich hatte vier oder fünf Anfragen auf dem Tisch“, bestätigt die Sportschützin. Der SV Kamen, Wissener SV und Hubertus Elsen aus der 1. Liga sowie Zweitligist PSS Inden/Altdorf bekundeten offen ihr Interesse. Wigger sprach mit dem Vorsitzenden und ihrem Trainerteam, bekam Zuspruch, sich der sportlichen Herausforderung zu stellen. „Obwohl schon der eine oder andere schluckte, als er von Malins Ambitionen hörte“, bestätigt VSS-Vorsitzender Dirk Terbahl.

Letztlich fiel die Entscheidung zugunsten der Ostwestfalen aus Elsen, die in der 1. und 2. Bundesliga antreten. „Mich reizt auch die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Coach Heinz Reinkemeier, mit dem ich letztes Jahr vor der EM-Ausscheidung auf dem Schießstand gearbeitet habe“, nennt Wigger einen der ausschlaggebenden Gründe. „Im Elsener Team bin ich sehr gut aufgenommen worden“, freut sich Wigger – und auch darüber, dass „ich in meinem Stammverein in Epe auf Verständnis für diesen Schritt gestoßen bin“. Zumal sie VSS Epe erhalten bleibt: „In der Liga schieße ich für Elsen, bei Meisterschaften weiterhin für Epe.“

In Elsen ist der Konkurrenzkampf groß. „Das Ergebnisniveau ist höher und beständiger“, weiß Wigger, die in Münster wohnt und dort Psychologie studiert. Nach der internen Ausscheidung in Elsen wurde sie zunächst für die Zweitliga-Mannschaft nominiert, hat aber Aussichten auch auf einen Start in der 1. Bundesliga.

Zwar verlor Elsen II die Auftaktpartien letzte Woche gegen Kevelaer 2 und PSS Inden/Altdorf jeweils mit 2:3. Aber Malin Wigger ließ im Vergleich gegen Inden/Altdorf aufhorchen, als sie mit 398 Ringen (von 400) das überragende Tagesergebnis lieferte. Mit solchen Resultaten ist sie eine Aspirantin für das Erstligateam.

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