Radsport: 3. Warendorfer Karree
Platten stoppt Alexander Nordhoff

Warendorf -

Hätten die Veranstalter des 3. Warendorfer Karrees einen Wunsch frei gehabt, hätte der sich wohl ganz aufs Wetter konzentriert. Noch während des ersten Rennens fing es an zu regnen, teilweise stark. Das kostete den einen oder anderen Teilnehmer, dem sportlichen Wert aber tat das keinen Abbruch.

Sonntag, 28.04.2019, 15:42 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 10:07 Uhr
Yannick Gruner (Herford/Stevens-Racingteam) macht an der Spitze des Hauptfeldes Tempo.
Yannick Gruner (Herford/Stevens-Racingteam) macht an der Spitze des Hauptfeldes Tempo. Foto: René Penno

„Das war ein richtig klasse Rennen“, meinte Jan Rückert , neben Bernd Köster einer der beiden Organisatoren der WSU-Radsportler, nach dem letzten Sprint der Elite-Amateure. Von Anfang an gingen die in die Attacke, den Sieg des 70 Kilometer langen Kriteriums (50 Runden) holte sich Justin Wolf aus Unna (Team Bike AID) mit 13 Punkten vor Dorian Lübbers (Team Lotto-Kern-Haus /11) und Yannick Gruner (Stevens-Racing/9).

Radsport, 3. Warendorfer Karree

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  • Radsport, 3. Warendorfer Karree Foto: R. Penno
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Mann des Tages aber war ein Rennfahrer aus Beckum: Als er sich gerade mit weiteren Fahrern auf die Verfolgung der Spitzengruppe gemacht hatte, musste Alexander Nordhoff vom Team Kern-Haus mit plattem Vorderrad rechts ran. Das Material war schnell ausgetauscht, dank Rundenvergütung konnte der Dritte des letzten Jahres wieder mitfahren. Jedoch im Hauptfeld: Der Zug nach vorne war gerade abgefahren. „Als ich den Platten hatte, war ich kurz hinter der Spitze“, meinte Nordhoff. Die Rennjury sah das anders, „ich bin Sportsmann, wenn die Entscheidung so ist, akzeptiere ich das“, so Nordhoff weiter.

Mit dem Rad nach Hause

Er setzte aber alles dran, das bestmögliche Ergebnis herauszufahren. Zunächst mit zwei Begleitern, dann allein. Er gewann auf diese Weise vier Wertungssprint und sammelte 25 Punkte. Es aber half nichts: Weil die Spitzengruppe das Feld längst überrundet hatte, lag die in der Wertung vorne. Alexander Nordhoff blieb Rang acht. „Die Konkurrenz war stark, das muss man anerkennen“, sagte er. „Aber ich habe gezeigt, dass ich es kann.“ Dann schlüpfte er fix in frische Sportklamotten, per Rad ging‘s die 20 Kilometer nach Oelde wieder heim.

Ventker vor Becker und Betz

Begonnen hatte der Renntag mit einer Überraschung für die Veranstalter: Kurzfristig hatte mit Charlotte Becker eine der erfolgreichsten deutschen Radsportlerinnen nachgemeldet. Die zeigte immer mal wieder ihre Klasse, beispielsweise, als sie gekonnt und mit viel Tempo die Lücke zur Spitze schloss. An ihrem Hinterrad fuhr Svenja Betz mit. Die Radsportlerin vom RSV Steinfurt bestreitet erst ihre zweite Saison, zeigte aber während der 42 Kilometer ihr Talent. „Das war schon ein Erlebnis, mit Charlotte Becker mitzufahren“, sagte Svenja Betz. Hinter der Spitzenfahrerin aus Unna wurde sie Dritte. Den Sieg holte sich wie im letzten Jahr Lydia Ventker vom RSV Gütersloh.

Die Siege der beiden Senioren-Rennen gingen an Thomas Meyer (Düsseldorf) und Ulrich Strothmann (Bonn), das Rennen der Amateure entschied Dominique Jansing (Engter) für sich.

Hobbyrennen: Geringe Resonanz

Warendorfer Protagonisten waren nur in den Fette-Reifen-Rennen zu finden. Was für Jan Rückert und Bernd Köster Grund genug ist, das Programm und Angebot für die Zukunft zu überdenken. Denn das Rennen der Hobbyklasse stand kurz vor einer Absage, dann waren doch vier Starter da. Viel zu wenig, was zum einen den Osterferien geschuldet ist, aber auch einer neuen Struktur des Bundes Deutscher Radfahrer, die es Hobbyfahrern gestattet, mit einer Tageslizenz bei den Amateuren zu starten. Darüber wolle man auf jeden Fall nachdenken, meinte Jan Rückert.

Alle Infos zu der Veranstaltung gibt es im Internet unter warendorfer-su.de/radrennen2019.

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