Schwimmen: Nordwestfälische Meisterschaften
TVE-Talente machen große Sprünge

Greven -

Kurz vor dem offiziellen Ende der Sommersaison vermelden die Schwimmer des TVE Greven noch einmal einige Erfolge. Mit einem Tross von 14 Schwimmern nahmen die Grevener an den Nordwestfälischen Meisterschaften teil und kehrten mit einigen Medaillen heim. Noch wichtiger: Die TVE-Talente sicherten sich viele persönliche Bestzeiten und präsentierten sich in einer guten Verfassung.

Donnerstag, 04.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 15:28 Uhr
Lara Nobbe verbesserte bei jedem ihrer drei Starts ihre Bestzeit deutlich.
Lara Nobbe verbesserte bei jedem ihrer drei Starts ihre Bestzeit deutlich. Foto: Jan Kleimeier

Saisonabschluss für die Schwimmer des TVE Greven . Und das für viele mit dem Höhepunkt der Langbahnsaison, den Nordwestfälischen Meisterschaften. Im Münsteraner Sportbad Coburg kamen dafür die besten Schwimmer des Münsterlandes und nördlichen Ruhrgebietes zusammen, um die Bezirksmeister des Jahres 2019 auszuschwimmen.

14 Grevener Schwimmer hatten in den letzten Wochen und Monaten die geforderten Pflichtzeiten unterboten und sich so für die Titelkämpfe qualifiziert. Und dass sie nicht nur zum Zuschauen da waren, zeigten sie auf beeindruckende Weise. Gleich vier TVE-ler erreichten das Finale der besten sechs.

Lars Zeggelaar (Jahrgang 2000) gelang dies über 100 Meter Brust. Mit Bestzeit im Vorlauf durfte er sich durchaus berechtigte Medaillenhoffnungen für den Endlauf machen. Da man aber nie weiß, wie stark die Konkurrenz noch zulegen kann, galt es auch im entscheidenden Rennen alles zu geben. So steigerte er sich nochmal um mehr als eine Sekunde und gewann die Bronzemedaille.

Knapp am Podest vorbei schwamm Jan Kleimeier (1988). Über 50 Meter Freistil belegte er den vierten Platz, über die doppelte Strecke reichte es trotz einer deutlichen Steigerung in Vergleich zum Vorlauf für den Vorjahreszweiten nur für Platz fünf. Allerdings belegte er in den als Einlage durchgeführten Masterswettbewerben fünfmal den ersten Platz in seiner Altersklasse.

Brustspezialist Damian Kucuran (2003) zeigte, dass er in seiner Hauptlage über alle Distanzen zu den Besten gehört. Nachdem er sich über 50 Meter Brust für das Finale qualifiziert hatte, steigerte er sich dort noch einmal und belegte den sechsten Platz. Über 100 und 200 Meter Brust erschwamm er sich dann jeweils Platz eins und den Titel Nordwestfälischer Jahrgangsmeister.

Das Quartett der Grevener Finalisten komplettierte Maximilian Schülling (2003). Bestzeiten im Vorlauf und im Finale bedeuteten für ihn Platz sechs über 50 Meter Schmetterling. Außerdem siegte er in seinem Jahrgang über 100 Meter Freistil.

Auch Hannah Grabbe (2004) scheint auf den Bruststrecken zu alter Stärke zurückzufinden. Über 100 und 200 Meter belegte sie jeweils den zweiten Platz, und das jeweils mit Saisonbestleistung. Ebenfalls Platz zwei erreichten Julius Vollenbröker (2004) über 200 Meter Rücken sowie Sophie Zeggelaar (2001) über 100 Meter Schmetterling.

Bei den jüngeren Schwimmern ging es darum, die Qualifikationsleistungen weiter zu verbessern. Dass dies gelang, zeigt die große Zahl an geschwommenen Bestzeiten. Besonders große Sprünge zeigte Lara Nobbe (2006). Über 200 Meter Brust unterbot sie ihre bisherige Bestleistung um mehr als 22 Sekunden. Ähnlich stark präsentierte sich auch Lisa Hehl (2007). Auf ihrer Paradestrecke 100 Meter Schmetterling steigerte sie sich um fast sieben Sekunden.

Für Justus Domning (2005) und Sophie Kroner (2004) ging es mit guten Zeiten unter die ersten sechs ihres Jahrganges, Elijah Palkovic (2006) wurde Achter, und das gleich dreimal. Mit neuen Bestzeiten und Platzierungen nah an den ersten zehn kehrten Julius Domning und Neele Pfennig (beide 2008) zurück.

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