Autocross: Rennen in Lengerich
ATC Osnabrück lässt auch Mofas über die Piste sausen

Lengerich -

Noch etwas mehr als eine Woche, dann dröhnen sie wieder, die Motoren. Und der Boden bebt. Am am 31. August und 1. September richtet der ATC Osnabrück zum dritten Mal in Folge sein Autocross-Rennen in Lengerich-Wechte aus.

Dienstag, 20.08.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 18:58 Uhr
Zum dritten Mal richtet der ATC Osnabrück am 31. August und 1. September in Lengerich-Wechte ein Autocross-Rennen aus.
Zum dritten Mal richtet der ATC Osnabrück am 31. August und 1. September in Lengerich-Wechte ein Autocross-Rennen aus. Foto: Alfred Stegemann

Noch deutet kaum etwas auf das bevorstehende Event am 31. August und 1. September hin. Das Getreidefeld ist abgeerntet, ein paar Begrenzungspflöcke sind in den Boden gerammt. Und sonst? Ländliche Idylle. Mehr nicht. Dabei wird es in gut einer Woche laut, richtig laut, an der Kreuzung Saerbecker Damm/Bruchwiesen in Lengerich. Auch der Lärm der nahen Autobahn 1 dürfte dann wohl nicht mehr zu hören sein, dröhnen nebenan dann doch ganz andere Motoren über die Piste. Zum dritten Mal in Folge richtet der ATC Osnabrück am nächsten Wochenende sein Autocross-Rennen in Lengerich-Wechte aus.

„Die ersten beiden Rennen waren richtig gut und interessant“, blickt Uwe Hindersmann zurück. „Wir sind froh, dass wir wieder hier starten können. Und ich denke, dass es wieder ein echtes Spektakel für alle wird.“ Der langjährige Vorsitzende des ATC, der seinen Posten an Jan Tolksdorf abgegeben hat und mittlerweile Vereins-Kassierer ist, gehört nach wie vor der Organisations-Crew an. Und er ist zuversichtlich: „Auch wenn man auf dem Gelände noch nichts sieht, Anfang kommender Woche fangen wir mit den Vorbereitungen an. Dann geht es ganz schnell, und eine Rennpiste entsteht.“

Das Areal nahe der Autobahn eignet sich dank der Größe von etwa 9 Hektar fast perfekt für ein Rennwochenende. Piste und Fahrerlager können direkt nebeneinander errichtet werden. In unmittelbarer Nähe entsteht auch der Zuschauerparkplatz, so dass die Wege für alle kurz sind. Einziges Problem könnte eventuell der sandig-lehmige Untergrund werden, sollte es zu nass oder zu trocken sein.

In jedem Fall wird die Rennstrecke länger sein als im vergangenen Jahr. Der ATC plant mit einer Bahn-Länge von etwa 750 Metern mit mehreren kleineren Schikanen, was die Sache für die Fahrer anspruchsvoller und für die Zuschauer interessanter macht. 140 Fahrer werden in 15 verschiedenen Rennklassen an den Start gehen.

Im Gegensatz zum Vorjahr gibt es zwei Neuerungen. Erstmalig wird am Samstag, 31. August, ein Mofarennen ausgetragen. Am Sonntag, 1. September, werden Meisterschaftsläufe des Deutschen Rallye-Cross-Verbandes (DRCV) und des Nordwestdeutschen Autocross-Verbandes (NWDAV) angeboten.

Vor allem das Mofa-Rennen verspricht Spannung. In drei Klassen (50 ccm mit Schaltung, 50 ccm Automatic und 70 ccm) steigen die Rennen über vier Mal 30 Minuten. Gefordert wird ein Mofarahmen, der serienmäßig in ein Mofa eingebaut wurde. Ansonsten erwartet die Zuschauer aufgemotzte Zweiräder, die natürlich schneller dahin sausen als die üblichen 25 km/h. Rennstart ist am Samstag um 13 Uhr.

Weiter geht es am Sonntag um 10.30 Uhr mit dem Autocross. In der NWDAV-Wertung könnte in Lengerich bereits eine Entscheidung fallen, führt hier Björn Möller aus Mettingen das Feld in seiner Klasse doch an. In der DRCV-Wertung steigt in Lengerich das achte von insgesamt zehn DM-Rennen. Auch hier ist Björn Möller vorne zu finden. Zudem darf dem Autocross-Team Tolksdorf vor heimischer Kulisse einiges zugetraut werden.

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