Ironman in Kopenhagen
Stefanie Streich und Jens Wiesenmüller finishen

Lienen/Lengerich -

Stefanie Streich und Jens Wiesenmüller von der Bahntrainingsgruppe der beiden Stammvereine TV Hohne und TV Lengerich, haben den Ironman in Kopenhagen erfolgreich absolviert.

Freitag, 23.08.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 23.08.2019, 18:14 Uhr
Stefanie Streich und Jens Wiesenmüller aus Lienen absolvierten den Ironman in Kopenhagen.
Stefanie Streich und Jens Wiesenmüller aus Lienen absolvierten den Ironman in Kopenhagen.

Es ist geschafft. Die achtmonatige Vorbereitungszeit auf die Triathlon-Langdistanz ist vorbei. Stefanie Streich und Jens Wiesenmüller von der Bahntrainingsgruppe der beiden Stammvereine TV Hohne und TV Lengerich, haben den Ironman in Kopenhagen erfolgreich absolviert. Da im vergangenen Jahr wegen des Blaualgen-Befalls in der Hamburger Alster aus dem Triathlon nur ein Duathlon wurde, wollten es die beiden Lienener noch einmal wissen und haben sich frühzeitig für das Event in Dänemark angemeldet.

Für das herausragende Ergebnis sorgte Anne Haug bei den Profi-Frauen, die das Rennen mit neuem deutschen Rekord von 8:31,32 Stunden klar gewonnen und sich direkt für den Saisonhöhepunkt, den Ironman auf Hawaii, qualifiziert hat. Einen weiteren Slot für Kona auf Big Island sicherte sich bei den sogenannten Best-Agern Andreas Niedrig, der vor etwa 25 Jahren mit seinem Buch “Vom Junkie zum Ironman“ für Furore sorgte.

Kopenhagen empfing die 3000 Athleten am vergangenen Sonntag morgen bei guten äußeren Bedingungen. Allerdings setzte am Nachmittag Regen ein, der besonders die Athleten behinderte, die mehr als zehn Stunden unterwegs waren. Nach 3,8 km Schwimmen im 18 Grad kalten Wasser ging es mit dem Rad auf einen 90-km-Rundkurs mit häufigem Richtungswechsel, Kopfsteinpflaster und einigen Hügeln. Nach 180 km mussten dann noch vier Laufrunden durch die Stadt bewältigt werden , bevor der Marathon-Lauf gefinisht wurde. Viele Zuschauer an der Strecke feuerten die Sportler immer wieder an und motivierten sie zum Durchhalten.

Jens Wiesenmüller erwischte einen Traumtag. Jens, der wie Stefanie für den TV Georgsmarienhütte an den Start ging , stieg nach 1:06:25 Stunden aus dem Wasser. Für die 180 km auf dem Rad benötigte Jens 5:08,33 Stunden, wobei er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 35km/h fuhr. Beim Marathon spielte Jens seine echte Stärke aus. „Nach 25 km begann der übliche Wahnsinn“, so Jens in einem ersten Statement. Trotzdem lief er mit 5:02 min für den Kilometer nach hervorragenden 3:32,11 Stunden durchs Ziel. Eine Gesamtzeit von 9:57:20 Stunden bedeuteten für ihn einen hervorragenden 22. Platz in seiner Altersklasse M50 und im Gesamtklassement Rang 280.

Für Stefanie Streich lief es nicht ganz so gut. „Für mich hat das Ankommen oberste Priorität“, hatte Stefanie im Vorfeld geäußert. Sie kam nach 1:21:58 Stunden aus dem Wasser. Da sie stark ausgekühlt war, brauchte Sie mehr als zehn Minuten in der Wechselzone und erst nach etwa 30 km auf dem Rad wurde Stefanie langsam warm. Für die 180 km benötigte sie 6:49,17 Stunden. Während des Marathons brach dann eine alte Knieverletzung wieder auf. In 4:48:19 Stunden finishte Sie den Marathon. Mit einer Gesamtzeit von 13:18:03 Stunden wurde Stefanie 24. ihrer Altersklasse W50 und belegte Rang 2144 im Gesamtklassement.

Am nächsten Tag waren die beiden dann noch bei der Slot-Vergabe für Hawaii dabei, was ein besonderes Event ist. Danach ging es für wieder zurück ins Tecklenburger Land.

Die Bahntrainingsgruppe der beiden Stammvereine TV Hohne und TV Lengerich, zu der auch Jens und Stefanie gehören, bereitet sich nun auf einige längere Volksläufe im Herbst vor. Ende Oktober und nach dem Teuto-Lauf endet dann für die Sportler eine lange und kraftzehrende Saison. Mitte November beginnt für die Läufer und Triathleten die Vorbereitung auf die Saison 2020. Wer Lust hat, im Winter bei Flutlicht im Stadion zu trainieren, ist eingeladen, immer mittwochs ab 18.45 Uhr im Stadion in Hohne mit zu trainieren.

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