16. Gronau Open
Sven Gabbe: „Das Niveau hoch halten“

Gronau -

Die beiden Finalistinnen hatten ihre Schläger noch nicht ganz in ihren Tennistaschen verstaut, da zogen die Verantwortlichen und Sponsoren der 16. Gronau Open bereits ein Fazit – ein sehr positives.

Montag, 26.08.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 28.08.2019, 16:54 Uhr
Die Ballkinder gehören zu einem Finale dieser Güte einfach dazu. Und es zeigte sich, dass die Mädchen und Jungen sich sehr gut auf das Endspiel der Gronau Open vorbereitet hatten.
Die Ballkinder gehören zu einem Finale dieser Güte einfach dazu. Und es zeigte sich, dass die Mädchen und Jungen sich sehr gut auf das Endspiel der Gronau Open vorbereitet hatten. Foto: Stefan Hoof

Das Turnier an der Losserstraße zählt zur German Masters Serie und ist vom Preisgeld her mit 11 500 Euro mittlerweile das zweithöchste Damen-Einzel-Turnier im Bereich des Westfälischen Tennisverbandes. Möglich ist dies vor allem dank der zahlreichen Sponsoren, vor allem auch der beiden Hauptsponsoren Volksbank Gronau-Ahaus und R+V Versicherung .

Als Vertreter der beiden Hauptsponsoren bestätigte Michael Kersting , selbst aktiver Tennisspieler in Reihen des TV Grün-Gold Gronau, die Partnerschaft auch für die 17. Auflage im nächsten Jahr. „Gratulation den beiden Finalistinnen, das war ein ganz knappes Spiel. Wir unterstützen dieses Turnier sehr gerne, wer hat schon die nationale Spitze in einer Sportart hier in Gronau zu Gast, das ist ein sportlicher Leckerbissen“, sagte Kersting.

Christian Bauer , 1. Vorsitzender des TV Grün-Gold Gronau, dankte den Organisatoren, Sponsoren und den vielen Helfern, ohne die ein Turnier dieser Größenordnung gar nicht möglich wäre. Besonderen Respekt zollte er Eike Stachelhaus und Brunhilde Nolze, die als Verantwortliche des Clubhaus-Teams für die Verpflegung der Spielerinnen und Zuschauer verantwortlich waren und Schwerstarbeit leisteten.

Auffällig war in diesem Jahr, dass die Spielerinnen besonders fair und sportlich miteinander umgingen, sodass die Schiedsrichter, Ehepaar Walter, und Oberschiedsrichter Dieter Stratmann kaum eingreifen mussten. Strittige Bälle klärten die Spielerinnen meistens untereinander. Dies sah auch Christian Bauer: „Das Schiedsrichterteam hatte bei all der Wichtigkeit der Spiele, immerhin geht es um Preisgelder und vor allem um Ranglistenpunkte, keinen allzu schweren Job.“

„Eine rundum gelungene Veranstaltung“, betonte auch Bürgermeister Rainer Doetkotte und war voll des Lobes. „Dass in unserer Stadt eine Sportveranstaltung der Spitzenklasse, ein deutschlandweites, ein wichtiges Turnier stattfindet und viele Zuschauer begeistert, dafür sind wir als Stadt natürlich sehr dankbar.“

Bei all dem Lob wird die Turnierleitung um Sven Gabbe das Wesentliche nicht aus dem Blick verlieren. „Wir wollen das Niveau hoch halten, da können wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen“, hat sich Gabbe sicherlich Notizen gemacht, beispielsweise die Terminüberschneidung mit einem A3- Damenturnier in Baden-Württemberg: „Das war nicht glücklich.“ Aber perfekt war diesmal das Wetter. Nur lässt sich das für 2020 nicht vorbestellen.

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