Judo: Bezirksmeisterschaft U10/U13
Ein Medaillensatz für Budo Mugen Gronau

Gronau -

Für die Nachwuchs-Judoka von Budo Mugen Gronau geht es Schlag auf Schlag. Denn eine Woche nach der Kreismeisterschaft gingen die erfolgreichsten Sportler der Dinkelstädter nun bei der Bezirksmeisterschaft in Riesenbeck auf Jagd nach Edelmetall und erkämpften sich einen kompletten Medaillensatz.

Dienstag, 24.09.2019, 08:00 Uhr
Die Gronauer Starter von Budo Mugen in Riesenbeck: Timon Kaiser, Maxim Iskam, Tjark Wolf (hinten von links), Sven Manthey, Dovud Davlatov sowie Artjom Werner (vorne von links).
Die Gronauer Starter von Budo Mugen in Riesenbeck: Timon Kaiser, Maxim Iskam, Tjark Wolf (hinten von links), Sven Manthey, Dovud Davlatov sowie Artjom Werner (vorne von links). Foto: Verein

Tjark Wolf (U10, Gewichtsklasse bis40 kg) wurde Bezirksmeister, Maxim Iskam (U13, bis 55 kg) Vizemeister und Sven Manthey (U13, bis 34 kg) Dritter. Timon Kaiser (U13, bis 40 kg) gelang mit Platz fünf ebenfalls die Qualifikation zur Westfalenmeisterschaft.

Auf Tjark Wolf wartete im Finale Samir Khasbulatov aus Lüdinghausen, den er schon auf dem Weg ins Halbfinale besiegt hatte. Und erneut hatte Wolf es eilig. Gut eingestellt auf seinen Kontrahenten beendete er den Kampf abermals vorzeitig mit einem schönen O-Soto-Gari.

Iskam gewann gleich drei Kämpfe hintereinander mit Hüftwurf und anschließendem Haltegriff, was ihn ins Finale seiner Gewichtsklasse brachte. Hier musste er sich zwar Muhammed Davlyetgariew aus Stadtlohn geschlagen geben, aber die Vizemeisterschaft bedeutete für ihn bereits zum zweiten Mal die Qualifikation zur Westfalenmeisterschaft.

Sven Manthey verlor seinen Auftaktkampf knapp gegen den späteren Vizemeister Omar Mustafa Malta aus Gelsenkirchen. Im internen Vergleich mit Vereinskamerad Artjom Werner, der sich in seinen Auftaktkampf gegen den späteren Bezirksmeister Mikkel Häger (Gelsenkirchen) geschlagen geben musste, entschied Manthey dieses Duell mit einer Fußtechnik für sich. Um Bronze verhalf Manthey ein schneller Konter aufs Podest.

Timon Kaiser verlor zwar seinen Kampf um Bronze nach Kampfrichterentscheid. Doch das ärgerte ihn nachher nicht mehr. Platz fünf bedeutete dennoch die Qualifikation zur Westfalenmeisterschaft.

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