Fußball: SC Greven 09
Halbes Dutzend mit Lerneffekt

Greven -

Das war nichts. Mit 2:6 unterlagen die -Junioren des SC Greven 09 gegen den FC Gievenbeck.

Dienstag, 24.09.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 26.09.2019, 15:43 Uhr
Das war nichts. Mit 2:6 verlor die B1 des SC Greven 09 gegen den 1. FC Gievenbeck.
Das war nichts. Mit 2:6 verlor die B1 des SC Greven 09 gegen den 1. FC Gievenbeck. Foto: Stefan Bamberg

Auf dem Weg zurück in Richtung Trainerbank regierte bei Simon Herkt und Marvin Schulze Gronover noch der Optimismus. „4:3 für uns!“, lautete Schulze Gronovers Tipp im Vorbeigehen. Und es wäre ja irgendwie auch bedenklich, wenn ausgerechnet die Übungsleiter hier trübe Gedanken verbreitet hätten. Doch gab’s in jenem Moment sogar realistisch betrachtet Grund zur Zuversicht – weil sich die Grevener Youngster just vor der Pause angeschickt hatten, den favorisierten 1. FC Gievenbeck so richtig zu nerven.

Dieses blöde 2:3 zur Halbzeit, es schien im zweiten Durchgang durchaus aufholbar zu sein. Indes impliziert das Wörtchen „scheint“ ja schon, dass das mit der Aufholjagd dann letztlich nicht geklappt hat. Und zwar so gar nicht: 2:6 in der Schöneflieth. Trotz einer starken Phase zwischen der 20. und 40. Minute verpasste Nullneuns B1-Jugend den ersten Landesliga-Heimsieg – und das Trainerduo seinen Schützlingen eine kleine Standpauke: „Man kann diese Partie verlieren – aber nicht so“, mahnte Simon Herkt.

Allerdings, und das registrierte auch der Coach, war nicht alles schlecht: Da hatten seine Jungs das frühe 0:1 (5.) egalisiert, als Erduan Mustafaj einen exzellenten Timo-Zimmer-Service per Dropkick in den Knick verwandelte (22.). Da zeigten sie auch auf den zweiten Rückstand eine Antwort – beziehungsweise jedenfalls eindrucksvoll, wie man ein Geschenk des Gegners annimmt: Bogenlampe, Ballverlust, Bodycheck – das war nicht nur ein klarer Elfmeter, sondern auch eine Alliteration. Erneut Mustafaj knallte diesen Traum eines jeden Deutschlehrers in die Mitte – 2:2 (38.). Leider jedoch trugen auch die Hausherren mitunter Spendierhosen: Beim 2:3 (40.) nutzte die fürwahr wieselflinke FCG-Offensive Freiräume im 09-Sechzehner, beim 2:4 (56.) ein Kommunikationsproblem, beim 2:5 (67.) einen Abspielfehler, und beim 2:6 (79.) einen kollektiven Tumult aus. „Wir können uns über das Ergebnis nicht beschweren“, räumte Herkt ein – und glaubt doch an ein halbes Dutzend mit Lerneffekt: „Das Match beweist, dass wir nur mit Leidenschaft eine Chance in dieser Liga haben.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6955549?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F28152%2F
Legenden, Freaks und coole Socken
Kinder der Kita St. Peter und Paul in Nienborg singen im Karaoke-Studio „Däpp Däpp Däpp, Johnny Däpp Däpp“ . . .
Nachrichten-Ticker