Laufen: Steinhart500
Steinhart500: Tom Köhler neu im Club

Steinfurt -

Tom Köhler hat seinen 100. Marathon geschafft. Das war zu erwarten. Dass fast 1000 Teilnehmer beim Steinhart500 am Sonntag an der Startlinie standen, nicht unbedingt. Danach folgte das große Aufräumen und das Lob an die Helfer.

Montag, 11.11.2019, 13:26 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 13:18 Uhr
Während die eine am Sonntag, zum Orga-Team zugehörig, noch aufräumen musste, konnte der andere die Insignien seines 100. Marathonlaufes in Empfang nehmen: Rabea und Tom Köhler (r.). Frostiger Rasen links, warm eingepackte Läufer rechts: Zum Start um 9.30 Uhr war es noch ordentlich schattig im Bagno.
Während die eine am Sonntag, zum Orga-Team zugehörig, noch aufräumen musste, konnte der andere die Insignien seines 100. Marathonlaufes in Empfang nehmen: Rabea und Tom Köhler (r.). Frostiger Rasen links, warm eingepackte Läufer rechts: Zum Start um 9.30 Uhr war es noch ordentlich schattig im Bagno. Foto: gs

Er hat es geschafft! Natürlich, denn wer bei 99 Marathonläufen die Sohlen seiner Schuhe ruiniert hat, der schafft auch den 100. Im Ziel ist er dann ausstaffiert worden. Goldener Lorbeerkranz und die gelbe Jacke des 100MC gehören zu den Insignien derjenigen, die schon 100 Marathonläufen auf ihrem Buckel haben.

Tom Köhler ist neben Peter Willner seit Sonntag einer von ihnen, doch es gibt weitere Steinfurter, die schon diese Zahl erreicht haben dürften. „Ganz sicher Rainer Wachsmann, Bernd Schulze Lutum und Stephan Herbert“, sagt Köhler, der von Michael Kiene aus Northeim im Namen des 100 MC im Ziel empfangen wurde. Gerd Junker, der zweite Vorsitzende des 100MC, der bereits an 600 Veranstaltungen teilgenommen hat, war ebenfalls anwesend, allerdings wesentlich langsamer als Köhler mit seinen 4:34:38 Stunden. „Wir haben uns verpasst“, sagt Köhler, der eigentlich für vier Runden gemeldet hatte, aber nach drei Schluss machte: „Ich bin mit Ute Erdenberger zusammen gelaufen. Die wurde mir dann aber zu schnell, und bei Km 30 habe ich sie ziehen lassen“, berichtet Köhler über seine Begleiterin, die in 5:28:50 std. Platz zwei bei den Ultras gemacht hat.

Im Orga-Team der Veranstaltung, das laut Claus Muchow am Sonntag „blitzschnell“ beim Aufräumen war und um 18 Uhr das Zelt schon leergeräumt hatte, beginnt nun die Analyse fürs nächste Jahr. „Einmal tief durchatmen, und dann setzen wir uns nächste Woche zusammen, machen Brainstorming und sprechen über Veränderungen oder Verbesserungen fürs nächste Jahr“, sagt Dörte Michels vom TB Burgsteinfurt.

Unterm Strich habe alles reibungslos geklappt und große Zufriedenheit bei den Teilnehmern geherrscht. Um 16.30 Uhr war die alte B54 zwischen Borghorst und Burgsteinfurt schon wieder frei und rundherum alles tipptopp aufgeräumt. Die 80 Helfer von DRK, den Bauhöfen, Marathon Steinfurt, TBB und Germania Horstmar hatten ganze und zügige Arbeit geleistet. „Ein großes Lob an alle, die geholfen haben. Das ist ein eingespieltes Team, ohne das solch eine Veranstaltung nicht durchführbar ist“, so Michels weiter.

860 Teilnehmer kamen im Ziel an. Unfälle oder Verletzungen habe es nicht gegeben, sagte Muchow. Er sei nur traurig, dass der Steinhart500 nicht die magische Marke von 1000 Startern geknackt habe.

Für die neunte Auflage in 2020, diesmal zwei Tage früher, am 8. November, beginne schon jetzt die Planung. Über das Zehnjährige, ein Jahr später, mache man sich ebenfalls schon Gedanken. „Wir werden uns etwas Besonderes einfallen lassen. Was, wissen wir noch nicht“, sind Michels und Muchow noch auf der Suche nach einem zündenden Einfall.

Ein großes Lob an alle, die geholfen haben.

Dörte Michels, Vorsitzende des TB
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