Kegeln: Westfalenliga
Die neue Bahn bringt Glück

Reckenfeld -

Die Sportkegler des SC Reckenfeld bleiben auf ihrer neuen Heimbahn weiterhin ungeschlagen. Auch das Spitzenspiel in der Westfalenliga gegen den ESV Münster entschieden die Reckenfelder für sich und gewannen 2:1. Björn van Raalte gelang dabei ein neuer Bahnrekord. Nach diesem Erfolg gehen die Reckenfelder Kegler nun erst einmal mit einem guten Gefühl in die Winterpause.

Mittwoch, 18.12.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 19.12.2019, 13:46 Uhr
Björn van Raalte befindet sich aktuell in einer tollen Verfassung und stellte einen neuen Bahnrekord auf.
Björn van Raalte befindet sich aktuell in einer tollen Verfassung und stellte einen neuen Bahnrekord auf. Foto: Frank Reinker

Die Kegler des SC Reckenfeld sind auch im dritten Heimspiel auf ihrer neuen Anlage am Wittlerdamm ungeschlagen geblieben – die neue Umgebung bringt den Reckenfeldern offenbar Glück. Im Spitzenspiel gegen den Westfalenliga-Tabellenführer ESV Münster behaupteten sich die Reckenfelder mit 2:1 (43:35/ 4541:4451).

Noch reicht allerdings die Sicherheit auf den neuen Bahnen nicht, um gegen starke Gegner auch den Zusatzpunkt zu halten.

Was auf der neuen Anlage möglich ist, zeigten am Sonntag Björn van Raalte sowie sein münsterischer Kontrahent Ralf Lammerding . Mit 825 Holz stellte van Raalte einen neuen Bahnrekord auf, Lammerding stand ihm mit 821 Holz allerdings in nichts nach. Deutlich schwerer tat sich Jonas Müller (746 Holz), der gegen Martin Eiersbrock (714) immerhin einen kleinen Vorsprung rausholte.

Es blieb spannend: Stephan Rolfes steigerte sich nach verhaltenem Beginn auf am Ende starke 804 Holz. Dagegen mühte sich Timo Hildebrandt, der dieses Mal den Vorzug gegenüber Simon van Raalte erhalten hatte, auf lediglich 671 Holz. Gegen Thomas Brochtrup (767) und Thorsten van Schelve (696) wuchs damit der Vorsprung auf 48 Holz.

Beruhigend war das jedoch nicht, denn die Gäste hatten mit Christian Hülsmann noch ein echtes Ass im Ärmel, nämlich den bis dato punktbesten Spieler der Liga. Am Sonntag aber zeigte sich, dass die SCR-Bahnen noch so ihre Tücken haben. Hülsmann leistete sich ungewohnt viele Fehler und kam am Ende auf für ihn schwache 712 Holz, so dass Frank Reinker (758) und Udo Reinker (737) gegen ihn und Klaus Stegemann (741) den Sieg ungefährdet nach Hause brachten.

Nach der Weihnachtspause geht es für die Reckenfelder am ersten Januar-Wochenende weiter mit dem Heimspiel gegen die KSG Tecklenburg II. Auch in dieser Partie hoffen die SCR-Aktiven wieder auf eine überzeugende Leistung und natürlich ein weiteres Erfolgserlebnis.

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