Sparda-Münster-City-Triathlon
Der Selbstläufer im Hafenbecken – auch 2020

Münster -

Noch knapp eineinhalb Wochen bis zum Startschuss des Sparda-Münster-City-Triathlons. Diesmal ohne Bundesliga-Wettkämpfe, aber trotzdem ist Format garantiert. Und auch die Auflage im kommenden Jahr ist bereits jetzt gesichert.

Mittwoch, 03.07.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 13:16 Uhr
22, 23 Grad dürfte das Wasser im Hafenbecken am 14. Juni haben – das sind Top-Bedingungen für die Aktiven.
22, 23 Grad dürfte das Wasser im Hafenbecken am 14. Juni haben – das sind Top-Bedingungen für die Aktiven. Foto: Peter Leßmann

Die Banner hängen über den Einfahrtsstraßen, die Litfaßsäulen sind beklebt, der kleinen, fresssüchtigen Raupe geht es an den Kragen: Tri Finish rührt die Werbetrommel und rüstet sich für den großen Ansturm am 14. Juli. Zum zwölften Mal ist der Verein Ausrichter des Sparda-Münster-City-Triathlons. Um 10 Uhr morgens fällt der erste Startschuss im Hafenbecken. 1350 Athleten geben sich dann die Klinke in die Hand. 5000 Zuschauer werden erwartet. Ein Spektakel.

Rückblick: Binnen 40 Minuten waren am 1. Februar beim traditionellen Öffnen des Online-Anmeldefensters sämtliche Plätze der Volksdistanz (750) und der olympischen Strecke (450) ver­geben). 55 Staffeln runden das Happening in Sachen Teilnehmer ab. Melderekord.

Der kommt nicht von ungefähr. Das Orga-Team um Geschäftsführer Holger Fritze und Anne Hassenjürgen hat sich früh dazu durchgerungen, die Bundesliga nicht mit ins Boot zu holen. Hintergrund: Viele neue Gesichter gehören zur Crew, die sich einem Facelifting unterzogen hat. „Das käme alles zu früh“, glaubt Fritze. Aber trotz der ohnehin limitierten Wechselzone auf dem Stadtwerkeplatz wurden dadurch weitere Kapazitäten für die Breite geschaffen. Ein reiner Selbstläufer.

Am Dienstag gab es grünes Licht vom Ordnungsamt. Auch weil jene Strecken­abschnitte mit Baumbestand, in dem sich der fiese Eichenprozessionsspinner eingenistet hat, nun weit­gehend unter Kontrolle sind. „Jetzt steigt die Vorfreude täglich“, so Fritze.

Bleibt die Hoffnung auf gutes Wetter. „17 Grad, Regen“, sagt die Wetter-App von Lydia Kroll aus dem Marketing des Sponsors voraus. Fritze wundert sich. „30 Grad und Sonne steht hier.“ Vorhersagen sind nicht mehr das, was sie mal waren.

Beständigkeit zeigt dagegen die Sparda-Bank in puncto finanziellem Engagement. Kroll gab im Namen des Unternehmens die Zusage für 2020. Dann vielleicht wieder mit der Crème de la Crème aus dem Oberhaus. „Der Verband hat schon angefragt“, verrät Fritze – stolz. Von der Deutschen Triathlon-Union (DTU) wurde Münster für die Ausrichtung des Elite-Rennens mit Lob überschüttet. „Das hier hat Welt-Format“, sagte Super­visor Rainer Jung damals.

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