Sparda-Münster-City-Triathlon
Farbenvielfalt – Dreikämpfer besetzen den Hafen

Münster -

Jetzt geht es auf die Zielgerade. Die zwölfte Auflage des Sparda-Münster-City-Triathlons rückt näher. Am Sonntag tummeln sich im und um den Hafen 1350 Dreikämpfer.

Montag, 08.07.2019, 16:04 Uhr aktualisiert: 09.07.2019, 11:56 Uhr
Wechselzone und Zieleinlauf auf dem Stadtwerke-Vorplatz: es wird voll am Sonntag. Holger Fritze (kleines Foto) aus dem Organisationsstab von Veranstalter Tri Finish freut sich auf die zwölfte Auflage.
Wechselzone und Zieleinlauf auf dem Stadtwerke-Vorplatz: Es wird voll am Sonntag. Holger Fritze (kleines Foto) aus dem Organisationsstab von Veranstalter Tri Finish freut sich auf die zwölfte Auflage. Foto: Wilfried Hiegemann/André Fischer

Der Countdown läuft. Die bereits zwölfte Auflage des Sparda-Münster-City-Triathlons rückt mit großen Schritten näher. Am Sonntag, 14. Juli, wird sich das Hafenbecken wieder in ein Haufischbecken verwandeln, wenn die Dreikämpfer im Wasser um die beste Position kämpfen. Ja, das Event hat seit der Premiere 2008 mit Wechselpunkt und Zielbereich auf dem Areal der alten Osmo-Hallen nichts an Reiz eingebüßt. Redaktionsmitglied André Fischer sprach mit Holger Fritze aus dem Organisationsstab.

Neongrün, Rot, Gelb . . . Die

Fritze: Ich will nichts ­vorwegnehmen: Aber es wird noch bunter, noch schriller. Neongelb und „Skyblue“ gehören genauso zur Angebots-Palette wie das schlichte Weiß.

Also ist für jeden Sammel-Liebhaber was dabei?

Fritze: Auf jeden Fall. Die Kappen sind inzwischen materialtechnisch richtig stabil. Früher war das nur eine ex­trem dünne Haut, die bei dem Gewusel im Hafen­becken sehr schnell gerissen ist. Das kommt dem Sammler entgegen.

Sportveranstaltungen werden immer nachhaltiger. Beim Leonardo-Campus-Run war die Müllvermeidung ein großes Thema. Ihr Beitrag?

Fritze: Auch wir haben uns intensiv mit der Frage beschäftigt, wie wir ökologisch in die Zukunft blicken können. Bio-Pappbecher sind bei uns die Alternative zum Plastikgefäß. Die sind vernünftig abbaubar. Entschieden haben wir uns auch gegen jegliche Gimmicks für die Zuschauer an der Strecke, die ja meist aus Kunststoff sind.

Das Wetter scheint mitzuspielen. Erleichtert?

Fritze: Wenn ich meiner Wetter-App trauen kann, ja. 23 Grad, kein Regen. Mit jedem Tag wird die Vorhersage genauer. Die aktuellen Temperaturen kommen uns entgegen, weil die Gefahr der Algenbildung gering ist.

Wie ist es um die Qualität des Wassers bestellt?

Fritze: Wir haben eine Probe ans Umweltlabor geschickt. Jetzt warten wir auf das Ergebnis. Sorgen mache ich mir keine. Das Wasser ist wie immer sehr gut, auch wenn es keine Trinkwasserqualität hat.

Die 1350 Starterbeutel werden am Donnerstag vom Helferteam gepackt. Eine alte Tradition?

Fritze: Das stimmt. Wir treffen uns in der Tiefgarage der Stadtwerke, hören Musik und schalten ein wenig in den Partymodus. Im Anschluss hüpfen wir meist noch ins Hafenbecken, um die Strecken zu testen. Auch das hat Tradition.

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