Streckenrekorde in Gefahr
Auf der Jagd nach den Bestzeiten

Münster -

„Wir sind Marathon“ ist das selbstgestellte Motto des Volksbank-Münster-Marathons. „Damit verdeutlichen wir, dass wir den Marathonläufern unsere ganz besondere Anerkennung zuteilwerden lassen. Auch den Breitensportlern“, sagt Michael Brinkmann vom Orga-Team. Auf Streckenrekord-Jagd gehen indes wieder Spitzenläufer aus aller Welt.

Dienstag, 06.09.2016, 12:09 Uhr

Der Streckenrekord von 2:10:25 Stunden aus dem Jahr 2010 von Patrick Muriuki aus Kenia soll in diesem Jahr unterboten werden. „Natürlich ist es gerade im Olympia-Jahr schwer, Teilnehmer in diesem Leistungsbereich zu finden. Mittlerweile ist es an der Spitze dünn geworden“, betont Brinkmann . Gleichwohl gelten der Zweitplatzierte des Münster-Marathons 2014, Duncan C. Koech aus Kenia (Bestzeit: 2:07:53 Stunden), sowie dessen Landsmann Joel K. Kositany (Bestzeit 2:09:50) als Anwärter auf den Titel.

Angreifen wollen auch wieder die Japaner. So schaffte Shingo Igarashi beim Katsuta Marathon 2016 einen neuen Streckenrekord in 2:13:15. Zu den schnellsten deutschen Läufern, die um das ausgesetzte Preisgeld laufen, gehören Elias Sansar von der LG Lage Detmold, der Sieger des diesjährigen Viva-West-Marathons, sowie Maciek Miereczko, die „Laufrakete“ aus Erftstadt, der Zweitplatzierte in Dortmund. Mit Zeiten um die 2:29 Stunden gehören sie zu den Top-Favoriten in der Deutschland-Wertung.

Bei den Damen wird es ähnlich spannend. Den Streckenrekord von 2:29:12 Stunden hält Eleni Gebrehiwot seit drei Jahren. Diese Zeit knacken könnte Elizabeth Rumokol aus Kenia, deren Bestzeit 2:29:32 beträgt. Ein „Double“ will die Siegerin des Vorjahres, Nancy Koech aus Kenia, schaffen. Sie hat ihre Bestzeit des Jahres 2015 von 2:33:42 auf 2:30:23 verbessert.

Wer schnellste deutsche Frau wird, die damit das Preisgeld von 2000 Euro in Empfang nehmen kann, bleibt abzuwarten. Schnellste vorangemeldete Teilnehmerinnen sind Christl Heine, die bereits 20 Mal beim Berlin-Marathon gestartet ist, mit einer Bestzeit von 2:57:00, und Vanessa Röster (Bittermark) mit einer Bestzeit von 2:59:12. Vielleicht lassen sie sich von Carola Bendl-Tschiedel ziehen, eine der Top-Läuferinnen aus Österreich mit einer Bestzeit von 2:48:53.

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