Volksbank-Münster-Marathon geht am 9. September in seine 17. Auflage
Angriff auf den Streckenrekord

Münster -

Längst schon ist der Volksbank-Münster-Marathon ein Dauerbrenner im Münsterland geworden. Am 9. September findet bereits die 17. Auflage seit der Premier im Jahr 2002 statt. Und während andere Veranstaltung seit langer Zeit fallende Anmeldezahlen auf der „Königsstrecke“ vermelden, nicht wenige sogar bereits von der Bildfläche verschwunden sind, kann in Münster das Niveau gehalten werden.

Freitag, 07.09.2018, 11:20 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 07.09.2018, 11:16 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 07.09.2018, 11:20 Uhr
Hält den Streckenrekord bei den Männern mit 2:10:25 Stunden: Patrick Miruiki (Kenia), hier bei seinem Sieg im Jahr 2010 mit Siegerin Volha Salevich.
Hält den Streckenrekord bei den Männern mit 2:10:25 Stunden: Patrick Miruiki (Kenia), hier bei seinem Sieg im Jahr 2010 mit Siegerin Volha Salevich. Foto: Jürgen Peperhowe

Rund 8500 Starter werden in verschiedenen Kategorien erwartet, allein 6000 davon sind für den Fiducia & GAD-Staffelmarathon gemeldet. Aber es sind auch bereits 2100 Teilnehmer für die 42,195 Kilometer lange Hauptstrecke verbucht.

Renn-Chef Michael Brinkmann, der 2002 das Spektakel aus der Taufe hob und der zudem auch die Riesenbecker Radsport-Sixdays stemmt, hofft bei entsprechenden Bedingungen auf einen neuen Streckenrekord bei den Männer. Der besteht seit 2010 und wurde von Patrick Miruiki (Kenia) in 2:10:25 Stunden aufgestellt.

Vor allem der Sieger von 2016, der Kenianer Duncan Koech, greift diese Zeit bei seinem dritten Start in Münster an. Es würde ihm 2000 Euro Preisgeld für den Sieg bescheren und weitere 3000 für die neue Spitzenzeit. Der beste deutsche Athlet – es läuft wieder alles auf Elias Sansar (Ravensburg) hinaus, der im Vorjahr Achter wurde – kassiert 2000 Euro Siegprämie, die auch an die erste deutsche Frau ausgeschüttet wird.

Münster-Marathon-Rückblick: Gewinner

1/12
  • Sieger 2004: Ewa Fliegert (Polen) und Simon Opuyet

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sieger 2004: Simon Lopuyet

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sieger 2006: Maru Shadrak (Kenia)

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sieger 2007: Francis Kiprop (r., Kenia) und Krystina Kuta (Polen)

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  • Sieger 2010: Patrick Muriuki (er stellte mit 2:10:25 Stunden einen  - bis 2017 noch bestehenden -Streckenrekord auf) und Volha Salevich

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  • Sieger 2011: Elija Kipkemoi Yator

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  • Schnellste Frau 2012: Joan Rotich

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  • Sieger 2013: Evans Kipkorir Taiget und Eleni Gebrihowot

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Siegerin 2013: Eleni Gebrehiwot (M., Streckenrekord-Inhaberin in der Zeit von 2:29:12 Std.)

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Sieger 2014: Josphat Kipronio

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  • Sieger 2016 Duncan Koech

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  • 10. September 2017: Paul Maina (Kenia, l.) in 2:11:22 Stunden und Rose Jepchoge Maru (Kenia) in 2:33:05 Stunden.

    Foto: Jürgen Peperhowe

„Unser Elitefeld besteht aus zwölf Läufern, 40 bis 50 hatten angefragt, aber wir schauen sehr genau hin“, sagt Brinkmann. Der Japaner Asuka Tanaka (Bestzeit 2:10,13 Stunden) will in Münster die Norm für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio laufen. Eine offizielle Anfrage des Verbandes, ob der Gastgeber eine dafür „abgesegnete“ Strecke hat, wurde vom Weltverband bejaht. Tanaka müsste unter 2:11 Stunden bleiben. Schafft er das, gehört er auch zu den Sieg­anwärtern in Münster.

Bei den Frauen wurde der polnische Tempomacher Pawel Ochal verpflichtet. Er gilt als Garantie, dass er die schnellsten Frauen zielsicher an die 2:30-Stunden-Barriere heranführen kann. Auch der kenianische Verband hat sich über die Bedingungen in Münster informiert und schickt einige starke Läuferinnen. Die mit der besten Vorleistung ist dabei Beatrice Jepkemboi Toroitich, die in Hamburg eine 2:27-Stunden-Zeit lief – das ist allerdings sechs Jahre her – läge aber unter dem Streckenrekord von 2:29.12 Stunden aus dem Jahr 2013.

Fallen beide Streckenrekorde, schüttet der Veranstalter in Münster 24 700 Euro an Preisgeld aus.

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