Marathon in den Stadtteilen
Kräftig anfeuern und mitfiebern

Münster-West -

Der Münster-Marathon lockt nicht nur zahlreiche Läufer auf die Strecke, sondern tausende Zuschauer an den Straßenrand. Sie jubeln, feuern die Läufer an – und erfreuen sich am unterhaltsamen Rahmenprogramm. Auch in Münsters Westen ist jede Menge los.

Montag, 10.09.2018, 18:08 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.09.2018, 19:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.09.2018, 18:08 Uhr
Stelzenläufer und Trommler sorgen in Gievenbeck für Stimmung.
Stelzenläufer und Trommler sorgen in Gievenbeck für Stimmung. Foto: Claus Röttig

Chris Kiskoff ist schon um fünf Uhr morgens aus Dortmund losgefahren, denn er will seine Freundin unterstützen. Die übernimmt in Nienberge den Staffelstab, soll die nächste Etappe stemmen. „Das macht man doch gerne. Auch wenn es dann nix mit dem Ausschlafen wird”, so der Student.

Auch die Landwirte haben Position bezogen an ihrem Fußballstadion. „Es gibt den Läufern immer noch einmal einen besonderen Impuls, wenn man sie anfeuert.” Davon ist Landwirt Wilhelm Hüntrup überzeugt. Der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes freut sich über die Läufer. „Es ist ein kleiner Willkommensgruß, außerdem ist das Stadion ein Hingucker für die Zuschauer und die Sportler.”

Münster-Marathon in den Stadtteilen 2018

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  • Foto: Annegret Lingemann
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  • Foto: Claus Röttig
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Die ersten Läufer kommen schon nach etwas mehr als einer Stunde am Checkpoint der Halbmarathonstrecke an der Altenberger Straße an. Moderator Jürgen Baumhör gibt sich alle Mühe, viele der Sportler beim Namen zu nennen, während Cheerleader die Läufer begrüßen und für die nächsten Kilometer anfeuern.

Das Nadelöhr Roxels an der Wulfertstraße ist beim Marathon ideal. Eng beieinander stehen die Begeisterten, die Anfeuerer, die Mutmacher, die Freunde und die Bewunderer der Marathonläufer. Auch rund 30 Helfer, die bei Wunsch Wasser, Iso-Getränke oder einen Imbiss reichten. Kurt Stenzel, Lauftrainer und selber Ex-Marathonläufer, begrüßt per Lautsprecher einzelne Läufer und spornt sie an. Da wird ein besonderes Outfit eines Läufers gewürdigt oder einzelne Frauen mit ihrem augenblicklichen Gesamtplatz motiviert. An dieser Stelle liegt bereits eine Laufstrecke von 29,5 Kilometern hinter den Sportlern, viele haben sie mit etwa 15 Stundenkilometern bewältigt. Zur Unterhaltung gibt es neben anderen Darbietungen Trommelwirbel der Gruppe „Sambanda Girasoll“ und akrobatische Einlagen der Cheerleader.

Den Läufern, die in Gievenbeck ankommen, sind die Strapazen anzusehen. Denn immerhin sind sie auch schon weit über 30 Kilometer gelaufen. „Vielleicht können wir so die Sportler unterstützen: Denn sie brauchen Flüssigkeit”, so Franz Schwarz, Geschäftsführer des TSC Gievenbeck. Und so seien in diesem Jahr seine Turnabteilung an der Reihe, Wasser, Cola, Iso-Drink und Obst anzureichen. „Es macht auch immer wieder Spaß, wenn man sieht, wie sich alle ins Zeug legen.”

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