18. Volksbank-Münster-Marathon
Das Gros läuft im „Mittelalter“

Münster -

Im ersten Jahr waren 4993 Läufer beim Volksbank-Münster-Marathon angemeldet, nach Polizeischätzungen waren 2002 rund 50 000 Zuschauer beim Start, an der Strecke und vor allem im Zielbereich am Prinzipalmarkt. 

Dienstag, 03.09.2019, 09:38 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 16:03 Uhr
Kurz vorm Start wird’s stressig: Bei Michael Brinkmann – Marathon-Vorsitzender und Moderator auf der Zielbühne – laufen die Fäden der Vorbereitung zusammen.
Kurz vorm Start wird’s stressig: Bei Michael Brinkmann – Marathon-Vorsitzender und Moderator auf der Zielbühne – laufen die Fäden der Vorbereitung zusammen.

Nun, 17 Jahre später, hat die Faszination bei den Aktiven rein quantitativ zwar etwas nachgelassen – was auch den überbordenden Konkurrenzveranstaltungen geschuldet ist. Der Volksbank-Münster-Marathon hat sich jedoch als die Laufveranstaltung des Münsterlandes etabliert, das Teilnehmerfeld ist in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe mit rundweg 2000 Marathonis, über 6000 Staffelläufern sowie einigen Hundert Teilnehmern an Gesundheits-, Charity- und Kinderläufen geworden. „Wir bewegen etwa 9000 Menschen auf der Strecke“, schilderte Michael Brinkmann , Vorsitzender des Münster Marathon e. V., der mit seinen elf Mitgliedern die Organisation des Laufes seit 17 Jahren stemmt.

Chapeau: Besondere Herausforderungen werden von dem Team, das in den Jahren jeweils nur wenig wechselnde Besetzungen verkraften musste, in ebenso besonderem Maße bewältigt. Dass mit den Wetter-Unbillden zu Beginn der Herbstes gerechnet werden muss, versteht sich von selbst. Dass im Laufe der Jahre die Sicherheitsbestimmungen schärfer wurden, bereitet indes den Organisatoren schon manches Kopfzerbrechen. Aber auch das hinterließ zum Schluss immer entsprechende Lösungen. Spätsommerliche Hitze, prasselnder Regen: alles schon mal dagewesen. Geschenkt, das müssen Zuschauer und Teilnehmer zumeist unter sich ausmachen.

Homogene Altersstruktur

Doch wer läuft in Münster den Marathon, gibt es eine über die Jahre vergleichbare Struktur der Teilnehmer? Ja. Die Statistiken der vergangenen Jahre taugen zu dieser Annahme. Demnach waren die meisten deutsche Männer, wobei die absoluten Zahlen im Vergleich zur (angemeldeten) Teilnehmerzahl nahezu konstant waren. Im Jahr 2016 betrug der Frauenanteil unter den 2478 angemeldeten Läufern nur 520 Teilnehmerinnen (1958 Männer). 2017 waren es 500 Frauen und 1820 Männer (2320 Anmeldungen), vor einem Jahr standen 1830 Männern 500 Frauen in der Anmeldeliste gegenüber. Im internationalen Vergleich bilden die niederländischen Marathonis gleichbleibend die größte Gruppe mit 61 (2016), 47 (2017) und 63 (2018) Teilnehmern, gefolgt von den kenianischen Läufern (13, 17, 13). „Bislang hatten wir immer zwischen 30 und 40 Nationen am Start“, schilderte Brinkmann das internationale Flair.

Homogen ist die Altersstruktur bei Männern und Frauen. Die meisten Männer sind den Altersklassen der M 45 und M 50 (708, 639, 596) zuzuordnen. Bei den Frauen sind es zumeist die Altersklassen W 40 und W 45.

Die besten Bilder vom Münster-Marathon 2018

1/20
  • Der Startschuss für den Marathon fiel am Sonntagmorgen um 9.15 Uhr. Der spätere Sieger Justus Kiprotich (im orangenen Trikot) war von Anfang an vorne mit dabei.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die 42,195 Kilometer führten vom Schlossplatz durch die Innenstadt und Münsters Westen bis zurück zum Zieleinlauf am Prinzipalmarkt.

    Foto: Claus Röttig
  • Entlang der Wegstrecke fanden sich zahlreiche Unterstützer. Manche haben sich ungewöhnliche Aktionen einfallen lassen, wie diese Gruppe, die ihre Hometrainer nach draußen verlagert haben.

    Foto: Claus Röttig
  • Natürlich gab es auch familiäre Unterstützung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Viele Helfer versorgten die Läufer mit Getränken und gesunden Snacks,...

    Foto: Annegret Lingemann
  • ...die dankend angenommen wurden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Motivation schöpfte mancher Läufer aus einem ungewöhnlichen Outfit.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Strecke wurde durch viele bunte Dekoration aufgefrischt.

    Foto: Claus Röttig
  • Und wie auf jeder großen Sportveranstaltung fehlten auch die Cheerleader nicht.

    Foto: Claus Röttig
  • Besondere „Zaungäste“ warteten beim Zieleinlauf am Prinzipalmarkt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nach den rund 42 Kilometern war bei vielen die Luft raus. 50 Teilnehmer mussten medizinisch versorgt werden. Ansonsten verlief die Veranstaltung aus Sicht der Hilfsorganisationen erfreulich ruhig.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Für gute Laune sorgten auch Künstler in bunten Kostümen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Jürgen Peperhowe
  • Als schnellste Frau lief Sheila Rono aus Kenia ins Ziel.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die glücklichen Sieger. Aber nicht nur die beiden durften sich über eine Medaille freuen. Alle Teilnehmer, die es bis ins Ziel geschafft haben, bekamen eine Sammler-Medaille.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der Detmolder Elias Sansar lief schon zum sechsten Mal als schnellster Deutscher beim Münster-Marathon ins Ziel.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Auch die Läufer von Westfalenfleiß waren wieder mit dabei.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die wohlverdiente Abkühlung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abwechslung bei den Getränken gab es nach der Anstrengung. Natürlich alkoholfrei.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nachwuchsläufer testen die Strecke. Vielleicht sehen wir sie ja in ein paar Jahren ihren ersten Marathon zurücklegen.

    Foto: Jürgen Peperhowe
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