Münster-Marathon
Nationale-Anti-Doping-Agentur (Nada) nun auch in Münster aktiv

Münster -

Lars Mortsiefer hat „Münster schon länger auf dem Radar“, sagte das Vorstandsmitglied der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada). Nicht etwa, weil Münster in der Vergangenheit in irgendeiner Weise auffällig geworden sei, betonte er. 

Dienstag, 03.09.2019, 09:38 Uhr aktualisiert: 03.09.2019, 16:14 Uhr
Gutes Motto – wird in diesem Jahr auch in Münster überprüft: Nada-Vorsitzende Andrea Gotzmann und Geschäftsführer Lars Mortsiefer zeigen einen Turnbeutel der Agentur.
Gutes Motto – wird in diesem Jahr auch in Münster überprüft: Nada-Vorsitzende Andrea Gotzmann und Geschäftsführer Lars Mortsiefer zeigen einen Turnbeutel der Agentur. Foto: dpa

„Sondern weil Münster so erfolgreich ist – und zwar in jeder Beziehung“. Klar, mit dem Erfolg läuft in der modernen Sportwelt auch der Verdacht mit. Das mag man kritisieren, entbehrt aber nicht einer Grundlage. Vor allem, nachdem mit dem Unterbieten der neuen Bestzeit auf 2:09:28 Stunden bei den Männern der Volksbank-Münster-Marathon im vergangenen Jahr in die Phalanx der Top-Veranstaltungen vorgedrungen ist.

„Wir wollten und wir mussten uns dem stellen“, betonte der Vorsitzende des ausrichtenden Münster Marathon e. V., Michael Brinkmann. Schon länger war die Einbindung der Nada in der Diskussion, nun wird Ernst gemacht. „So professionell wie möglich“, betonte Mortsiefer , würden die Tests durchgeführt. Die Konzentration gelte natürlich den Topathleten, durchgeführt werden Blut- und Urintests. Wie viele, ließ Mortsiefer bei der Info-Veranstaltung zum Thema offen.

Die besten Bilder vom Münster-Marathon 2018

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  • Der Startschuss für den Marathon fiel am Sonntagmorgen um 9.15 Uhr. Der spätere Sieger Justus Kiprotich (im orangenen Trikot) war von Anfang an vorne mit dabei.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die 42,195 Kilometer führten vom Schlossplatz durch die Innenstadt und Münsters Westen bis zurück zum Zieleinlauf am Prinzipalmarkt.

    Foto: Claus Röttig
  • Entlang der Wegstrecke fanden sich zahlreiche Unterstützer. Manche haben sich ungewöhnliche Aktionen einfallen lassen, wie diese Gruppe, die ihre Hometrainer nach draußen verlagert haben.

    Foto: Claus Röttig
  • Natürlich gab es auch familiäre Unterstützung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Viele Helfer versorgten die Läufer mit Getränken und gesunden Snacks,...

    Foto: Annegret Lingemann
  • ...die dankend angenommen wurden.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Motivation schöpfte mancher Läufer aus einem ungewöhnlichen Outfit.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Strecke wurde durch viele bunte Dekoration aufgefrischt.

    Foto: Claus Röttig
  • Und wie auf jeder großen Sportveranstaltung fehlten auch die Cheerleader nicht.

    Foto: Claus Röttig
  • Besondere „Zaungäste“ warteten beim Zieleinlauf am Prinzipalmarkt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nach den rund 42 Kilometern war bei vielen die Luft raus. 50 Teilnehmer mussten medizinisch versorgt werden. Ansonsten verlief die Veranstaltung aus Sicht der Hilfsorganisationen erfreulich ruhig.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Für gute Laune sorgten auch Künstler in bunten Kostümen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Jürgen Peperhowe
  • Als schnellste Frau lief Sheila Rono aus Kenia ins Ziel.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die glücklichen Sieger. Aber nicht nur die beiden durften sich über eine Medaille freuen. Alle Teilnehmer, die es bis ins Ziel geschafft haben, bekamen eine Sammler-Medaille.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Der Detmolder Elias Sansar lief schon zum sechsten Mal als schnellster Deutscher beim Münster-Marathon ins Ziel.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Auch die Läufer von Westfalenfleiß waren wieder mit dabei.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Die wohlverdiente Abkühlung.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Abwechslung bei den Getränken gab es nach der Anstrengung. Natürlich alkoholfrei.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nachwuchsläufer testen die Strecke. Vielleicht sehen wir sie ja in ein paar Jahren ihren ersten Marathon zurücklegen.

    Foto: Jürgen Peperhowe

Die Nada greift auf die Hilfe des münsterischen Zentrums für Sportmedizin ( ZfS ), dessen Leiter Dr. Gerrit Borgmann und Dr. Ralf Schomaker seit langem mit dem Münster-Marathon als begleitende Sportmediziner kooperieren, in der Windthorststraße zurück. Die räumliche Nähe vom Ziel bis zum ZfS war mit ausschlaggebend und natürlich die dort vorhandene Infrastruktur.

„Wir verfügen über die notwendige Intimität und Sterilität“, schilderte Ralf Schomaker. Untersuchungs- und Sanitärräume müssen eben besonderen Anforderungen genügen. Zwei Mitarbeiter des ZfS werden die erwartet fünf Mediziner beziehungsweise Doping Control Officers unterstützen.

Wobei sich das Engagement des ZfS keineswegs auf die Unterstützung der Nada beschränkt. Mit insgesamt sechs Medizinern – internistisch und orthopädisch spezialisiert – ist das Zentrum unmittelbar am Ort des Geschehens. Mit dem Rad und den notwendigen Erste-Hilfe-Utensilien ausgestattet.

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