Turnier der Sieger
Anabel Balkenhol dominiert im Special

Münster -

„Spritzig, wach, froh und munter“, so beschreibt Anabel Balkenhol ihren 16-jährigen Dablino. Könnte das Dablino sprechen, fände er wahrscheinlich ebenso lobende Worte für seine Reiterin. Fest steht: Gemeinsam sind beide schwer zu schlagen. Das stellten sie auch im Special unter Beweis.

Sonntag, 28.08.2016, 00:08 Uhr

Anabel Balkenhol und ihr Dablino waren wie im Vorjahr im Grand Prix Special nicht zu schlagen. Das Duo gewann vor Hubertus Schmidt, der Imperio gesattelt hatte.
Anabel Balkenhol und ihr Dablino waren wie im Vorjahr im Grand Prix Special nicht zu schlagen. Das Duo gewann vor Hubertus Schmidt, der Imperio gesattelt hatte. Foto: Jürgen Peperhowe

Anabel Balkenhol und Dablino – das passt einfach. Seit Jahren ist dieses Duo auf den Dressurplätzen dieser Welt zu sehen, seit Jahren liefert dieses Paar verlässliche Resultate ab. Stets im guten bis sehr guten Bereich, das heißt 75 Prozentpunkte und aufwärts. Ob Grand Prix oder Special, das Ergebnis kann sich grundsätzlich sehen lassen. Auch bei ihrem Lieblingsturnier in Münster , wo die Reiterin aus Rosendahl Stammgast ist, als Starterin für den RV St. Georg Münster Heimvorteil genießt und dabei traditionell erfolgreich abschneidet. So auch dieses Mal.

Langte es im Grand Prix am Donnerstag „nur“ zum zweiten Platz hinter Hubertus Schmidt auf Imperio, so wurde am Sonntag im Grand Prix Special der Spieß einfach umgedreht. „Ich habe mir vorgenommen, fehlerfrei durch die Prüfung zu kommen.“ Gesagt, getan. Auch wenn es in den Einerwechseln ein wenig gehakt hat. Die 77,314 Prozent blieben für die gesamte Konkurrenz unerreicht. „Dablino ist inzwischen 16 Jahre, aber das sieht man ihm nicht an. Er ist spritzig, wach, froh und munter.“ Besonders in der Piaffe sei ihr Pferd so gut wie noch nie, schwärmt die Reiterin. Dr. Dietrich Plewa, einer der Richter, sprach hinterher von „einer Prüfung wie aus einem Guss“. Und Kollege Christoph Hess ergänzte: „Toller Sport in einer wertvollen Prüfung.“ Größere Komplimente kann man fast nicht bekommen

Für Anabel Balkenhol war die Dressurwelt in Ordnung, da wollte Hubertus Schmidt nicht nachstehen. „Ich bin heute sehr, sehr zufrieden. Auch wenn wir ein paar Fehler mehr als am Donnerstag gemacht haben. In der Anlehnung war Imperio großartig. Ich konnte still sitzen und musste nicht viel arbeiten.“ Dass es am Sonntag „nur“ Rang zwei wurde, konnte er verschmerzen. „Anabel und Dablino waren eben besser.“

Bemerkenswert, dass sich Helen Langehanenberg (Münster) am Sonntag auf der großen Dressurbühne zurückgemeldet hat. Auf Damsey wurde die Wahl-Billerbeckerin Dritte und ließ dabei Fabienne Lütkemeier und Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider hinter sich.

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