Zahlen und Fakten zum Turnier der Sieger
Wohlfühloase mit Spitzensport

Münster -

Jahr für Jahr zählt das Turnier der Sieger zu den Höhepunkten in Münsters Sportkalender. Doch wie oft hat das Traditionsturnier eigentlich schon stattgefunden? Und wie hoch ist der Etat beim „TdS“? Antworten auf diese Fragen und noch mehr Zahlen und Daten gibt es hier. 

Dienstag, 30.07.2019, 11:42 Uhr aktualisiert: 30.07.2019, 17:27 Uhr
Hendrik Snoek, der achte Präsident des Westfälischen Reitervereins, freut sich auf die 64. Auflage des „TdS“.
Hendrik Snoek, der achte Präsident des Westfälischen Reitervereins, freut sich auf die 64. Auflage des „TdS“. Foto: Peter Leßmann

Jahr für Jahr zählt das Turnier der Sieger zu den Höhepunkten in Münsters Sportkalender. Weit vor dem Münsterland-Giro, dem Marathon oder dem Triathlon zog die Veranstaltung in der Vergangenheit die Blicke aus nah und fern auf sich – ob auf der Westerholt’schen Wiese oder nun vor der imposanten Kulisse des Schlosses.

Doch wie oft hat das Traditionsturnier eigentlich schon stattgefunden? Und wie hoch ist der Etat beim „TdS“? Antworten auf diese Fragen und noch mehr Zahlen und Daten gibt es hier.

Zahlen und Fakten

► Das Turnier der Sieger 2019 ist die 64. Auflage. Premiere feierte das „TdS“ im Jahr 1955, Ausrichter und Gastgeber ist immer der Westfälische Reiterverein, der 1835 gegründet wurde und damit der älteste Reitverein Deutschlands ist. Hendrik Snoek ist seit 1993 der Präsident, der achte in der langen Geschichte. Vor dem 71-Jährigen führten Freiherr Engelbert von Landsberg-Velen und Steinfurt, Freiherr Ignatz von Landsberg-Velen und Steinfurt, Otto Fürst zu Salm-Horstmar, Bernhard Salzmann, Busso Peus, Fritz A. Greiss und Egbert Snoek die Geschicke des Westfälischen Reitervereins.

Tag 1 beim Turnier der Sieger 2018

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  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Hubertus Schmidt auf "Escorial

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Ingrid Klimke auf "Franziskus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Hubertus Schmidt auf "Escorial"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Helen Langehanenberg auf "Damsey"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Ingrid Klimke auf "Franziskus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Ingrid Klimke auf "Franziskus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Helen Langehanenberg auf "Damsey"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Helen Langehanenberg auf "Damsey"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Helen Langehanenberg auf "Damsey"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Dorothee Schneider auf "Faustus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Ingrid Klimke auf "Franziskus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Helen Langehanenberg auf "Damsey"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Hubertus Schmidt auf "Escorial"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Helen Langehanenberg auf "Damsey"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Dorothee Schneider auf "Faustus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Dorothee Schneider auf "Faustus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Dorothee Schneider auf "Faustus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Dorothee Schneider auf "Faustus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Dressurprüfung Kl. S**** (Preis der Hubert Nabbe GmbH): Dorothee Schneider auf "Faustus"

    Foto: Peter Leßmann
  • Optimum - Reitpferdeprüfung für 4-jährige deutsche Pferde: Nico Kapche auf "Spökenkieker V"

    Foto: Peter Leßmann
  • Optimum - Reitpferdeprüfung für 4-jährige deutsche Pferde: Nico Kapche auf "Spökenkieker V"

    Foto: Peter Leßmann
  • Optimum - Reitpferdeprüfung für 4-jährige deutsche Pferde: Nico Kapche auf "Spökenkieker V"

    Foto: Peter Leßmann
  • Optimum - Reitpferdeprüfung für 4-jährige deutsche Pferde: Nico Kapche auf "Spökenkieker V"

    Foto: Peter Leßmann
  • Optimum - Reitpferdeprüfung für 4-jährige deutsche Pferde: Nico Kapche auf "Spökenkieker V"

    Foto: Peter Leßmann
  • Westfalen Wappen - Reitpferdeprüfung für 3-jährige westfälische Pferde: Julia Schwarz und "Elea R"

    Foto: Peter Leßmann
  • Westfalen Wappen - Reitpferdeprüfung für 3-jährige westfälische Pferde: Julia Schwarz und "Elea R"

    Foto: Peter Leßmann
  • Westfalen Wappen - Reitpferdeprüfung für 3-jährige westfälische Pferde: Julia Schwarz und "Elea R";

    Foto: Peter Leßmann

► Der Etat des Turniers liegt bei 1,4 Millionen Euro, 300.000 davon sind als Preisgeld vorgesehen. Allein der Große Preis am Sonntag ist mit 120 000 Euro dotiert. Dabei übernimmt das Turnier auch Kost und Logis für die Reiter, die weder Nenngeld noch Boxengebühren oder Hotelkosten zahlen müssen. Einmalig in der deutschen Turnierlandschaft und ein Fakt, den die Sportler zu schätzen wissen. „Die Reiter sind eingeladen und sollen sich wohlfühlen. Das ist Teil unseres Konzepts“, erklärt Hendrik Snoek.

► Wie viele ehrenamtliche Helfer letztlich hinter den Kulissen beim Auf- und Abbau, in der Organisation oder direkt vor den Augen der Zuschauer im Parcours und Viereck arbeiten und für den reibungslosen, perfekten Ablauf sorgen, kann Snoek nicht beziffern. Aber eines weiß er ganz genau: „Ohne die Helfer, die uns so fleißig, kreativ und verlässlich unterstützen, wäre das alles nicht möglich.“

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Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu. Foto: Peter Leßmann

► Zwei Ehrenpreise werden traditionell beim Turnier der Sieger verliehen. Für besondere Verdienste oder Erfolge im Reitsport vergibt der Westfälische Reiterverein den Friedensreiterpreis in Silber – eine begehrte Auszeichnung, den 2018 Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu  in Empfang nehmen durfte. Der Ramzes-Preis geht jährlich an einen Züchter, der sich um die westfälische Pferdezucht verdient gemacht hat. Letzter Preisträger war Wilhelm Holkenbrink aus Münster.

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Wilhelm Holkenbrink Foto: Peter Leßmann

► Nach der kleinen Änderung im Dressur-Programm – erstmals gibt es nur eine Große Tour – finden an den vier Turniertagen von Donnerstag bis Sonntag 19 Prüfungen statt. Die Bühne der Reiter und Pferde steht direkt vor dem Schloss, die Reitfläche ist 90 Meter lang und 60 Meter breit. Der Abreiteplatz an der Promenade misst 30 mal 65 Meter und bietet mit seiner Überdachung den Sportlern bei Hitze wie Regen optimale Bedingungen zur Vorbereitung auf die Prüfungen.

► Auf die Tribünen rund um den Turnierplatz passen etwa 4300 Zuschauer. 3764 Sitzplätze gibt es, dazu kommen um die 550 Stehplätze. Insgesamt besuchen über 28.000 Zuschauer das Turnier mit dem frei zugänglichem Gelände samt überdachter Plaza.

► Das „TdS“ ist die vierte Etappe der Bemer-Riders Tour 2019. Auftakt der nationalen Springserie war bei „Horses & Dreams“ in Hagen a.T.W., zweiter Stopp war das Pferdefestival in Redefin. Nach dem Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg kommt der Tross zum Schloss, ehe es von Münster aus zur OWL-Challenge nach Paderborn (12. bis 15. September) geht. Das Finale, bei dem der „Rider of the year“ gekürt wird, steigt erstmals bei den VR Classics in Neumünster (13. bis 16. Februar 2020).

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