Turnier der Sieger
Anabel Balkenhol und ihre Dressur-Kollegen loben die Bedingungen beim „TdS“

Münster -

Es ist beileibe nicht selbstverständlich, dass Reiter bei Turnieren keinerlei Kosten haben. Da bildet das „TdS“ in Münster eine Ausnahme von der Regel, der Westfälische Reiterverein als Gastgeber lädt alle Teilnehmer ein. 

Dienstag, 30.07.2019, 11:44 Uhr aktualisiert: 31.07.2019, 16:32 Uhr
Immer wieder ein Hingucker ist die Kür unter Flutlicht, die Ingrid Klimke auch diesmal wieder mit Franziskus bestreitet.
Immer wieder ein Hingucker ist die Kür unter Flutlicht, die Ingrid Klimke auch diesmal wieder mit Franziskus bestreitet. Foto: Peter Leßmann

Diese Besonderheit wissen die Sportler zu schätzen, zumal die sportlichen Gegebenheiten vor dem Schloss ebenfalls top sind. „Münster ist ein Traumturnier“, sagt etwa Anabel Balkenhol vom RV St. Georg Münster .

Da fiel es der 47-Jährigen alles andere als schwer, dem Ruf der Macher zu folgen und Münster einem Start in Elmlohe, der aus sportlicher Sicht vielleicht mehr Sinn gemacht hätte, vorzuziehen. Nun sattelt Balkenhol im Grand Prix sowie im Special ihre Stute Davinia la Douce, die zwar schon zwölf Jahre alt ist, aber erst ihre „erste richtige Saison“ im Grand-Prix-Sport geht.

„Ich habe mich für Münster entschieden, weil ich etwas zurückgeben möchte. Es ist nicht selbstverständlich, was wir hier für tolle Bedingungen bekommen“, sagt Balkenhol. Worte, die in den vergangenen Jahren in leicht abgewandelter Form auch von Bundestrainerin Monica Theodorescu sowie von den Top-Reiterinnen um Isabell Werth, Lokalmatadorin Helen Lange­hanenberg oder Dorothee Schneider zu hören waren.

Dieses hochdekorierte Trio fehlt in diesem Jahr zwar aus absolut nachvollziehbaren Gründen (sportliche oder private Verpflichtungen) vor dem Schloss, was Balkenhol „sehr schade findet“. Dennoch gehört die Dressur fest zum Turnierprogramm – und zwar diesmal in leicht veränderter Form. Erstmals bieten Michael Klimke, der beim Turnier der Sieger für das Geschehen rund um das und im Viereck verantwortlich ist, und seine Mitstreiter einzig die Große Tour an.

Der Prix St. Georges sowie der Intermediaire I fallen damit weg. 18 Paare sind im Grand Prix dabei, von denen fünf am Samstagabend unter Flutlicht die Kür – mit dabei ist auch Vorjahressiegerin Ingrid Klimke im Sattel von Franziskus – und der Rest dann den Special bei der Matinee am Sonntagmorgen bestreiten. Eine Entscheidung, die Balkenhol „für gut“ hält, gerade der Special erhält so eine Aufwertung.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6815599?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F973844%2F1032587%2F
Inklusion an Gymnasien: Intransparenz ärgert Eltern
Am Schillergymnasium werden bereits seit acht Jahren Kinder mit Förderbedarf im Zuge der Inklusion unterrichtet, hier ein Foto aus dem Unterricht des ersten Jahrgangs.
Nachrichten-Ticker