Reiten: Turnier der Sieger
Ein Sommernachtstraum unter Flutlicht – Klimke gewinnt die Kür

Eine lauer Sommerabend, eine besondere Atmosphäre vor dem Schloss und guter Sport im Viereck: Die Dressur-Kür am Samstagabend war einmal mehr ein Höhepunkt beim Turnier der Sieger. Und wie im Vorjahr gab es einem Heimsieg, erneut gewann Ingrid Klimke mit Franziskus.

Samstag, 03.08.2019, 22:28 Uhr aktualisiert: 05.08.2019, 09:55 Uhr
Ingrid Klimke und Franziskus gewannen am Samstagabend wie im Vorjahr die Kür vor Münsters Schloss.
Ingrid Klimke und Franziskus gewannen am Samstagabend wie im Vorjahr die Kür vor Münsters Schloss. Foto: Jürgen Peperhowe

Ja, die hat schon was, diese Kür unter Flutlicht. Dann herrscht vor dem Schloss eine ganz besondere Atmosphäre, die Reiter, Pferde und Zuschauer spüren. So war es auch am Samstagabend, als Ingrid Klimke nach ihrem Sieg im Grand Prix mit Franziskus erneut die Beste war. „Eine super Kür“, sagte Dr. Dietrich Plewa , der die Prüfung sowohl richtete als auch kommentierte.

Zu spanischer Musik kam Klimke mit dem Holkenbrink-Hengst nach kleineren Unstimmigkeiten zu Beginn richtig in Schwung. 79,30 Prozent gab es von der Jury – ein Wert, an den nur Christoph Koschel mit Ballentines herankam. Doch die Portugiesin Maria Caetano, die mit Fenix de Tineo den Kür-Abend beschloss, oder der Spanier Juan Pablo Matute Guimon mit Quantico unterhielten ebenso das Publikum – ein gelungener Abend, und für Klimke Teil eines erfolgreichen Wochenendes.

Schließlich hatte sie zwischen dem Grand Prix und der Kür am Freitag noch die Einlaufprüfung zur Finalqualifikation im Louisdor-Prei mit Bluetooth gewonnen.

Turnier der Sieger 2019 - Tag 3

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  • Ingrid Klimke mit Franziskus

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ingrid Klimke mit Franziskus

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Call me Diva mit Toni Haßmann

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Becks, Jil-Marielle RFV Lüdinghausen e.V. Damon's Satelite

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ingrid Klimke mit Franziskus

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Cornet's Cambridge mit Markus Merschformann

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Ingrid Klimke mit Franziskus

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Mila 64 mit Ludger Beerbaum

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Call me Diva mit Toni Haßmann

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Balkenhol, Anabel RV St.Georg Münster e.V. Davinia la Douce

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Clemens de la Lande mit Philipp Schulze Topphoff

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Aglaia J mit Jens Baackmann

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Schürmann, Charlott-Maria RV Gehrde e.V. Burlington

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Becks, Jil-Marielle RFV Lüdinghausen e.V. Damon's Satelite

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Clemens de la Lande mit Philipp Schulze Topphoff

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Becks, Jil-Marielle RFV Lüdinghausen e.V. Damon's Satelite

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Balkenhol, Anabel RV St.Georg Münster e.V. Davinia la Douce

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Turnier der Sieger 2019 - Tag 3 Foto: Jürgen Peperhowe
  • Grand Prix Special - Schürmann, Charlott-Maria RV Gehrde e.V. Burlington

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Cornet's Cambridge mit Markus Merschformann

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Aglaia J mit Jens Baackmann

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  • Call me Diva mit Toni Haßmann

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  • 1. Qualifikation Große Tour - Nisse Lüneburg auf Luca Toni

    Foto: Jürgen Peperhowe

14 Dinge, die Sie über Ingrid Klimke wissen müssen

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  • Kein Aprilscherz: Ingrid Klimke wurde am 1. April 1968 in Münster geboren.

    Foto: Jim Hollander
  • Nach 2000 (Sydney), 2004 (Athen), 2008 (Peking/Hongkong) und 2012 (London) sind die Spiele in Rio ihre fünften.

    Foto: Fazry Ismail
  • Die 48-Jährige ist die Tochter des 1999 verstorbenen Dr. Reiner Klimke, der bis heute der siegreichste Dressurreiter der Welt und einer der erfolgreichsten Sommer-Olympioniken ist.

    Foto: Friso Gentsch
  • 2014/15 gewann sie als erste Deutsche die Gesamtwertung der FEI Classics.

    Foto: Jim Hollander
  • 2012 wurde Klimke das Silberne Lorbeerblatt verliehen, die höchste sportliche Auszeichnung in Deutschland.

    Foto: Michael Kappeler
  • Im Anschluss an ihre Schulzeit machte sie eine Lehre zur Bankkauffrau und begann dann noch ein Lehramtsstudium - um sich dann aber ganz der professionellen Reiterei zu widmen. Mit Erfolg, wie unzählige nationale und internationale Triumphe beweisen.

    Foto: Fazry Ismail
  • Beim K+K-Cup 2012 erhielt Ingrid Klimke den Titel des Reitmeisters - als zweite Frau überhaupt. Die Auszeichnung ist eine der höchsten in der deutschen Reiterei.

    Foto: Friso Gentsch
  • Die Münsteranerin hat mit Stallmanagerin Carmen Thiemann ein der besten ihres Faches in ihrer Crew. 2013 erhielt Thiemann vom Weltreiterverband den „Best Groom Award“.

    Foto: Friso Gentsch
  • Naturgemäß kletterte Ingrid Klimke schon als kleines Mädchen in den Sattel. „Ich konnte eher reiten als laufen“, sagt sie daher oft scherzhaft.

    Foto: Friso Gentsch
  • Ingrid Klimke ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Vielseitigkeitsreiterin. Nicht nur in dem hippologischen Dreikampf ist sie Weltklasse, auch in der Dressur siegte sie schon in Prüfungen auf Grand-Prix-Niveau. Dazu gewann sie ebenso im Springparcours Goldene Schleifen.

    Foto: Friso Gentsch
  • Als waschechte Münsteranerin versucht sie, sich jeden Mittwochvormittag freizuschaufeln, um auf den Markt zu gehen.

    Foto: Friso Gentsch
  • Ingrid Klimke ist die Mutter zwei Töchter, die Greta und Philippa heißen. Mit Greta saß eine der beiden bereits in der Pony-Vielseitigkeit erfolgreich im Sattel.

    Foto: Jim Hollander
  • Ingrid Klimke ist zweifache Olympiasiegerin mit der deutschen Equipe (2008/2012). Eine olympische Einzelmedaille aber fehlt ihr noch.

    Foto: Uwe Anspach
  • Ingrid Klimke stand vor den Olympischen Spielen als eine von fünf Athleten zur Wahl, bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne ins Stadion zu tragen. Am Ende machte Tischtennis-Star Timo Boll das Rennen. Klimke wäre die erste Frau gewesen, die die Disziplin Reiten als Fahnenträgerin vertreten hätte.

    Foto: Michael Kappeler
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