Beachvolleyball: DM in Timmendorf
Durchwachsenes Saisonende für Münsters Beacher

Münster -

Durchwachsen fiel das Fazit von Münster Beachvolleyballern nach den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand aus. Zwei neunte Plätze und einmal Rang 13 waren die Ausbeute beim abschließenden Höhepunkt auf nationaler Ebene – ein bisschen mehr hätte es bei allen sein dürfen.

Sonntag, 11.09.2016, 19:09 Uhr

Platz neun in Timmendorf und eine durchwachsene Saison: Für Katharina Schillerwein (h.) und die Münsteranerin Cinja Tillmann endete der Sommer so, wie die Ergebnisse 2016 waren.
Platz neun in Timmendorf und eine durchwachsene Saison: Für Katharina Schillerwein (h.) und die Münsteranerin Cinja Tillmann endete der Sommer so, wie die Ergebnisse 2016 waren. Foto: Hoch zwei

Eines hat die münsterischen Beachvolleyballer bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand vereint. So richtig zufriedenstellend verliefen die Titelkämpfe weder für das Duo Paul Becker / Jan Romund noch für Kim Behrens ( USC Münster ) und Cinja Tillmann (TSC Münster-Gievenbeck). Während die beiden Frauen immerhin ein Spiel gewannen und damit Neunte wurden, war für das USC-Team nach zwei Niederlagen direkt Schluss.

Doch gegen die Poniewaz-Zwillinge David und Bennet als auch gegen Yannic Beck/Tim Noack war mehr möglich, gerade in den Auftaktsätzen ließen Becker/Romund Chancen liegen. „Wir waren zu Beginn in beiden Partien überlegen, haben uns dann aus dem Konzept bringen lassen. Das ist schade, so war es ein doofer Abschluss einer eigentlich guten Saison“, sagte Romund, für den es die letzten Titelkämpfe gewesen sein könnten. Seine sportliche Zukunft ließ der Blocker zunächst offen, bis Januar hat der 32-jährige Lehrer eine Vertretungsstelle am Hansa-Berufskolleg, das ihn für DM zwei Tage freistellte. „Was dann kommt, ist noch nicht klar“, meint Romund, der mit Paul Becker als einziges Team in den letzten drei Jahren in allen Hauptfeldern der Smart-Beach-Tour stand und zuvor schon seit 2011 kein Hauptfeld der nationalen Serie verpasst hat. „Das einzige Mal, dass ich ein Turnier verpasste habe, war 2011 in St. Peter-Ording – und das ist wegen eines Unwetter abgebrochen worden. Das ist schon kurios“, meinte Romund.

Gutes Premierenjahr

Während seine Zukunft im Sand ungewiss ist, will Behrens natürlich auch in zwölf Monaten wieder im deutschen Beachvolleyball-Mekka dabei sein, wenn es um die nationalen Ehren geht. Schließlich blickt die 23-Jährige auf eine erfolgreiche erste Saison mit Glenzke zurück, die Premierensaison verlief durchaus überzeugend – zwei Siege bei CEV-Satellite-Turnieren in Timisoara (Rumänien) und Skopje (Mazedonien) sowie ein dritter Platz auf der nationalen Serie in Dresden können sich sehen lassen. „Platz neun war die Pflicht, mehr nicht. Aber wir waren am Ende platt“, so Behrens. Doch das Highlight mit der Partie gegen das Gold-Duo und Weltranglisten-Erste Laura Ludwig/Kira Walkenhorst tröstete dann doch über das Abschneiden hinweg.

Nicht ganz so rund lief die Saison für Tillmann und Schillerwein. Krankheiten, Verletzungen und Uni-Stress beeinträchtigen die Leistungen. So sorgte auch das Ende in Timmendorf mit Platz neun nur bedingt für Zufriedenheit. „Wir haben nicht konstant das abgerufen, was wir können. Irgendwie müssen wir diese Saison als nicht unsere einstufen“, sagte Tillmann, die als Top-Ergebnisse den Heimsieg zum Tourstart in Münster , einen zweiten Platz in Duisburg sowie einen dritten Rang beim CEV-Satellite in Messina aufweisen kann. Ihre Saison mit Schillerwein – das Duo scheint 2017 gemeinsam weiterzumachen – ist beendet, mit Sandra Ittlinger geht es am kommenden Wochenende international noch in Barcelona weiter, ehe die verdiente Pause kommt.

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