Tennis: 2. Damen-Bundesliga
Doppelpack für Union gegen Marienburg und THC von Horn und Hamm

Münster -

Ein Doppelpack eröffnet nach drei Niederlagen zum Start dem TC Union Münster die Chance, wertvollen Boden im Kampf um den Klassenerhalt gut zu machen. Am Samstag erfolgt das Heimspiel gegen Spitzenreiter Marienburger SC, dann schließt sich die Partie beim Neuling THC von Horn und Hamm an.

Donnerstag, 01.06.2017, 17:06 Uhr

Hinter ihrem Einsatz steht noch ein Fragezeichen: Andrea Böckmann kränkelt noch ein wenig vor dem Pfingstwochenende, an dem der TC Union zunächst gegen Marienburg und dann beim THC von Horn und Hamm antreten muss.
Hinter ihrem Einsatz steht noch ein Fragezeichen: Andrea Böckmann kränkelt noch ein wenig vor dem Pfingstwochenende, an dem der TC Union zunächst gegen Marienburg und dann beim THC von Horn und Hamm antreten muss. Foto: fotoideen.com

Jetzt oder nie. Wenn am Pfingstwochenende die 2. Tennis-Bundesliga auf die Zielgerade einbiegt, steht der TC Union Münster unter Siegzwang. Zwar noch nicht unbedingt am Samstag (11 Uhr) im letzten Saison-Heimspiel gegen den Spitzenreiter Marienburger SC, ganz sicher aber 48 Stunden später beim Aufsteiger und direkten Kellerkonkurrenten THC von Horn und Hamm. „Die Partie am Montag in Hamburg steht ganz in unserem Fokus“, sagt Unions Coach Thomas Heilborn .

Kampflos ergeben wird sich der TCU gegen Marienburg beileibe nicht, das passt nicht zum Charakter der Mannschaft, die allerdings gegen das Team aus Köln mit einem veränderten Gesicht auflaufen wird. So soll erstmals – und diesmal auch ganz sicher – die Bulgarin Alexsandrina Naydenova an der Steinfurter Straße auflaufen, auch die Südafrikanerin Chanel Simmonds ist wieder mit von der Partie. Dagegen fehlt Münsters Österreich-Import Melanie Klaffner, der aber wie Manon Kruse – sie will Heilborn wegen Fußproblemen schonen – am Montag in Unions Bestbesetzung dabei sein soll. Ein Fragezeichen steht zudem mit Blick auf das wichtige Duell in Hamburg hinter der kränkelnden Andrea Böckmann. „Was gegen die Marienburger möglich ist, werden wir anhand der Aufstellung sehen. Ich kann nur einschätzen, dass sie schwer einzuschätzen sind“, sagt Heilborn, der weiß, dass der MSC in der Aufstellung der bisherigen drei Siege nur schwer schlagbar wäre. Was unter anderem an der polnischen Nummer eins Paula Kania, der Belgierin Greetje Minnen oder der deutschen Nummer 35 Katharina Lehnert liegt. „Marienburgs Aufstiegsmannschaft hat nicht mehr viel mit der aktuellen zu tun. Das ist ein starkes Team“, so Heilborn.

Ist der TCU gegen die Rheinländer noch nicht zum Siegen verdammt, ist er es dagegen am Montag ganz sicher. Nur ein Erfolg beim THC von Horn und Hamm hält die Möglichkeit auf eine weitere, dann die fünfte, Saison im Zweitliga-Unterhaus offen. Um bestens vorbereitet zu sein, reist Münster bereits am Sonntag an die Elbe, wo Union dann in der vom Papier besten Aufstellung antreten will – vorausgesetzt am Samstag verletzt sich keine Spielerin. Beim Liganeuling sieht Heilborn kein Team in der Favoritenrolle, vielmehr erwartet der Coach eine enge Auseinandersetzung. „Das ist sicher keine Mannschaft, die wir im Vorbeigehen schlagen. Aber wir haben eine realistische Chance, dort zu gewinnen“, sagt Heilborn über den Kontrahenten, der mit dem 5:4-Erfolg bei Schlusslicht Zehlendorfer Wespen die Chance auf den Klassenerhalt gewahrt hat – und das ohne seine Spitzenspielerin Gaia Sanesi (Italien), die zuvor zwei Mal zum Einsatz kam. Hinter ihr steht auf der Meldeliste sogar eine Wimbledon-Siegerin. Die Schwedin Sandra Roma gewann dort 2008 die Doppel-Konkurrenz der Juniorinnen.

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