Tennis: Münster-Circuit
Zynga gelingt gegen Möllers die Revanche und gewinnt das verkürzte Finale

Münster -

Im Vorjahr war Lennart Zynga beim Münstr-Circuit in Handorf schon nahe am Turniersieg, scheiterte aber letztlich in drei Sätzen an Kim Möllers. Diesmal aber nutzte der Spieler des TC BW Halle die Chance zur Revanche und gewann gegen den Wahl-Hamburger, der mit seinen Kräften am Ende war.

Montag, 11.09.2017, 16:09 Uhr

Seinen ersten Erfolg beim Münster-Circuit feierte Lennart Zynga am Sonntag. Im Finale profitierte der Vorjahresfinalist von der Aufgabe des Titelverteidigers Kim Möllers.
Seinen ersten Erfolg beim Münster-Circuit feierte Lennart Zynga am Sonntag. Im Finale profitierte der Vorjahresfinalist von der Aufgabe des Titelverteidigers Kim Möllers. Foto: fotoideen.com

Keine zwei Sätze waren gespielt, da war das Finale beim Münster-Circuit schon vorbei. Nach dem umkämpften ersten Durchgang (6:7) und einem schnellen 0:3-Rückstand warf Kim Möllers (Club an der Alster) das Handtuch. Zu kräftezehrend waren seine Matches im Viertel- wie Halbfinale, als der zweimalige Titelträger (2014 und 2016) sowohl gegen Laurentiu Erlic (TP Versmold/6:1, 3:6, 7:6) als auch gegen Jannik Rother (Bielefelder TTC, 6:1, 0:6, 7:5) über die volle Distanz musste. Nutznießer von Möllers’ Rückzieher war Lennart Zynga ( BW Halle ), der erstmals in Handorf triumphierte – und das auch völlig verdient, der Vorjahresfinalist gab im Turnierverlauf keinen Satz ab. „Die Aufgabe von Kim hatte sich abgezeichnet, er war völlig fertig“, sagte Turnierorganisator Niklas Börger .

Trotz des verkürzten Endspiels und des völlig verregneten Freitags, als alle Erstrundenspiele in der Ostbeverner Halle stattfanden, zog Börger nach der 14. Auflage ein positives Fazit. „Der Ausflug in die Halle war für den Verein natürlich nicht schön. Sportlich aber war das Turnier extrem gut, das Niveau sehr hoch“, erklärte Börger und dachte dabei nicht nur an Zynga, der schon in der Vorwoche beim Harzer Volksbank-Cup in Werningerode das Endspiel gegen Möllers gewonnen hatte.

Als „Überraschung des Turniers“ bezeichnete Börger Kevin Kaczynski (Bielefelder TTC), der sich aus der Qualifikation bis ins Halbfinale vorkämpfte. Dabei bezwang er unter anderem den an Position fünf gesetzten Lars Lotter-Becker (Bonner THC) sowie den dreimaligen Circuit-Sieger Christopher Koderisch (BW Halle) jeweils mit 6:3, 6:4 und scheiterte erst an Zynga.

Hiltruper Duo in Runde zwei

Für die münsterischen Starter war spätestens in Runde zwei Endstation. In die schaffte es Matthias Wahl (1. TC Hiltrup) dank des 6:2, 7:6-Erfolgs über seinen Vereinskollegen Justus Drees, ehe Zynga beim 6:0, 6:1 zu stark war. Nils Schlamann, ein weiterer Hiltruper, verlor nach dem 6:3, 6:1 gegen Jens Bühre (TSG Kirchlengern) dann 4:6, 3:6 gegen Erlic. ­Lucky Loser Louis Dietze (TSC), Qualifikant Hendrik Bertling (SV 91), Paul Schütte (Hiltrup) und Lars Hartmann vom Verbandsligisten THC schieden dagegen bereits zum Auftakt aus.

Der Turnieratmosphäre aber schadete das frühe Ausscheiden der Lokalmatadore nicht, die Stimmung auf der Anlage des TC Handorf war wie in den Vorjahren wieder gut und sportlich fair. So gut, dass etwa 20 Spieler direkt ihr Wiederkommen zugesagt haben. So auch Zynga, der 2018 ja schließlich und endlich einen Titel zu verteidigen hat.

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