Futsal: Regionalliga
UFC-Damen sind Champion ohne einen einzigen Makel

Münster -

Während die Männer des UFC Münster eine mittelmäßige Saison spielen, sind die Damen wieder mal obenauf. Zum dritten Mal in Serie gewannen sie die Westdeutsche Meisterschaft. Der 6:0-Erfolg beim GTSV Essen war streng genommen gar nicht mehr nötig.

Montag, 05.03.2018, 16:03 Uhr

Ein Team, das jedes Liga-Spiel gewonnen hat: die Damen des UFC Münster.
Ein Team, das jedes Liga-Spiel gewonnen hat: die Damen des UFC Münster. Foto: UFC

Die Gefahr, dass die Frauen des UFC Münster die Regionalliga-Meisterschaft noch aus der Hand geben könnten, war schon vorab nicht mal mehr theoretischer Natur. Die Titelverteidiger ließen sich aber nichts anmerken und gewannen auch beim GTSV Essen konzentriert und trotz mehrerer angeschlagener Spielerinnen mit 6:0 (3:0). Der 13. Sieg im 13. Spiel. Selbst zwei Niederlagen in den letzten beiden Partien wären folgenlos geblieben, da der Favorit ja den direkten Vergleich mit Verfolger UFC Paderborn für sich entschieden hatte. Weil die Begegnung eine Woche zuvor gegen Holzpfosten Schwerte auf den letzten Drücker vom Gast abgesagt worden war, fand nun aber die offizielle Krönung in Essen statt. Die Tore erzielten Kira Lücke (2), Amanda Wurzel Rodriguez, Nina Wendel, Sandra Blanke und Thea Fullenkamp.

Die Party soll im letzten Match zu Hause gegen die Futsal Panthers Köln folgen. Zwei Mal wartete der UFC zuletzt vergeblich auf seinen Gast (auch Fortuna Düsseldorf sagte kurzfristig ab). Mit den Rheinländern rechnet der Champion, der sich zum dritten Mal seit der Gründung der NRW-Liga Platz eins sicherte, nun aber fest.

Abgesehen von Paderborn beherrschte Münster die Liga einmal mehr nach Belieben. „Es sind schon ein paar Leistungsunterschiede erkennbar“, sagt Trainer Eike Wessels. „In den Knackpunktspielen waren wir aber voll da.“ Eine bundesweite Meisterschaft ist im Frauen-Bereich nicht in Sichtweite.

Die UFC-Herren hingegen kommen zum Ende der Saison nicht mehr so richtig in die Spur. Beim Wuppertaler SV, bis Samstag auf einem Abstiegsplatz, verlor der Tabellenfünfte mit 3:4 (1:1). Maik Solisch hatte den Gast zwar in Führung gebracht (6.) und später noch mal zum 2:2 ausgeglichen (31.). Doch nach der 3:2-Führung durch Wendelin Kemper (33.) ließen sich die Papageien die Punkte noch nehmen. Das WSV-Siegtor fiel in der vorletzten Minute – bitter für den UFC.

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