Tennis
Das Endspiel-Wochenende: TC Union spielt um den Titel und den Aufstieg

Münster -

Das Beste kommt zum Schluss. Zum Ende der Hallensaison stehen für den TC Union Münster gleich zwei Höhepunkte auf dem Programm. Die erste Mannschaft spielt gegen den TC BW Halle um die Westfalenmeisterschaft, die Reserve will gegen den TuS 59 Hamm hoch in die Westfalenliga.

Donnerstag, 15.03.2018, 17:03 Uhr

Manon Kruse und der TC Union greifen im Finale gegen BW Halle nach der siebten Hallen-Westfalenmeisterschaft.
Manon Kruse und der TC Union greifen im Finale gegen BW Halle nach der siebten Hallen-Westfalenmeisterschaft. Foto: Jürgen Peperhowe

Auf den Aschenplätzen der Tennisclubs laufen die Arbeiten auf Hochtouren, alles wird hergerichtet für die anstehende Spielzeit im Sommer. Doch ehe es wieder an die frische Luft nach draußen geht, stehen in der auslaufenden Wintersaison die Höhepunkte bevor – und der TC Union Münster nimmt dabei gleich zwei gewichtige Rollen ein. Die erste Mannschaft kann am Samstag (15 Uhr) gegen BW Halle zum siebten Mal die Hallen-Westfalenmeisterschaft gewinnen, die Reserve steht gegen den TuS 59 Hamm am Sonntag (10 Uhr) vor dem Aufstieg in die Westfalenliga.

Im Gleichschritt mar schierten Sommer-Zweitligist Union und der blau-weiße Regionalligist aus Ostwestfalen in das Finale, ungeschlagen blieben beide Mannschaften in den vier Gruppenspielen. Nicht deswegen erwartet TCU-Coach Thomas Heilborn eine ausgeglichene Partie ohne große Geheimnisse. „Das wird ein offenes Spiel, wie so oft gegen Halle. Wenn es nach den Rankings gehen würde, wären wir Außenseiter. Aber dann wären wir auch nicht lange Zweitligist“, sagt Heilborn, der gegen Halle wie im gesamten Winter auf seine ausländische Kräfte verzichten wird. Franziska Etzel, Manon Kruse – sie unterlag bei den Deutschen Ü-35-Meisterschaften der späteren Siegerin Sabine Klaschka (TC Augsburg Siebentisch) mit 6:3, 4:6, 6:7 – sowie Ria Dörnemann und Tina Kötter treten an, um im neunten Finale den nächsten Titel einzufahren. Bei den Gästen erwartet Heilborn die Niederländerin Jainy Scheepens sowie Derya Turhan, Catrin Levers und Youngster Luisa Meyer auf der Heide auf dem Spielberichtsbogen.

„Das Potenzial haben wir“

Keine 24 Stunden nach dem Finale nimmt die TCU-Zweite das Unterfangen Aufstieg in Angriff. Völlig pro­blemlos beendete Union seine Gruppe und ist auch gegen Hamm leicht in der Favoritenrolle, die Deborah Döring, Andrea Böckmann, Jana Albers, Jana Hückinghaus und Margarete Pelster ausfüllen sollen. „Wir wollen die hervorragende Hallensaison krönen. Das Potenzial für die Westfalenliga haben wir, ein Aufstieg wäre wichtig“, sagt Heilborn. Das TuS-Team, das auf Sarah Urbanek (Studium in den USA) verzichten muss, führt Nina Roth an – die Schwester von Unions Manon Kruse.

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