Triathlon-Kolumne: Der rasende Reporter
Die vierte Disziplin

Ahlen -

Schwimmen, Radfahren, Laufen – so langsam ist unser Autor Cedric Gebhardt mit den Bestandteilen des Triathlons vertraut. Doch jetzt befasst er sich auch noch mit der Wechselzone – und macht es dabei wie beim Abitur.

Mittwoch, 30.05.2018, 05:00 Uhr

Dass man seine Wechselzone korrekt einrichten muss, gehört zu den Aufgaben als Triathlet. Diese Erfahrung macht auch unser Autor Cedric Gebhardt. Hinzu kommen allerhand Regeln, die es zu beachten gilt.
Dass man seine Wechselzone korrekt einrichten muss, gehört zu den Aufgaben als Triathlet. Diese Erfahrung macht auch unser Autor Cedric Gebhardt. Hinzu kommen allerhand Regeln, die es zu beachten gilt. Foto: Lars Gummich

Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, dass Triathlon wirklich nur ein Dreikampf ist. Zugegeben: Schwimmen, Radfahren, Laufen – auch ich komme beim Durchzählen auf drei Disziplinen.

In Vorbereitung auf meinen ersten Wettkampf im August in Sassenberg habe ich aber auch allerhand Literatur zum Thema gelesen. Darin heißt es wahlweise, dass Krafttraining, Ernährung oder aber die Wechselzone die vierte Disziplin beim Triathlon darstellen. Macht für mich also trotz meiner nur rudimentär vorhandenen Mathematik-Kenntnisse sechs statt drei Herausforderungen. Freunde, so haben wir nicht gewettet. Das war doch irgendwie anders vereinbart.

Acht Einheiten pro Woche

Aber: Jetzt ziehe ich es auch durch. Krafttraining mache ich zwei bis dreimal pro Woche – zusätzlich zu Schwimmen, Radfahren und Laufen versteht sich. So komme ich meist auf acht Trainingseinheiten die Woche. Bei aller Liebe: Mehr geht nicht. Mit der richtigen Ernährung beschäftige ich mich ebenfalls schon seit Wochen und habe auch in dieser Hinsicht stark an mir gearbeitet.

Wechselzonen-Training beim ASC Ahlen

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Jetzt kommt die Wechselzone dran. Hier gibt es viel mehr zu beherzigen, als ich gedacht hätte. Raus aus dem Wasser, rein in die Radkluft. Runter vom Rad, rein in die Laufschuhe. Damit allein ist es nicht getan. Es gibt allerhand Regeln zu beachten, sonst ist das Abenteuer womöglich vorzeitig beendet. Darauf weisen Ralf Kläsener und Dennis Jörke , beide selbst Wettkampfrichter des Nordrhein-Westfälischen Triathlon-Verbands, hin. Sie haben kürzlich für alle Interessierten und insbesondere die Anfänger beim ASC Ahlen ein Wechselzonen-Training in der Langst organisiert.

Bei der Sportordnung gilt: auf Lücke lernen

Extra für uns haben sie eine kleine Wechselzone nachgebaut, um uns möglichst authentisch auf die Wettkampfbedingungen vorzubereiten. Ralf und Dennis vermitteln uns, worauf es bei der Einrichtung der Wechselzone ankommt. Ganz wichtig: Ordnung und Struktur.

Als Teilnehmer erhält man einen festen Platz, an dem man sein Rennrad und seine sonstigen Utensilien deponiert. Radschuhe, Sonnenbrille, Helm, Startnummernband, Laufschuhe, ein Handtuch etc. – all das muss bereitliegen, damit man zwischen den einzelnen Disziplinen nicht unnötig Zeit verliert.

Auszug aus der Sportordnung des Nordrhein-Westfälischen Triathlon-Verbands.

Auszug aus der Sportordnung des Nordrhein-Westfälischen Triathlon-Verbands.

Wettkampfrichter wachen darüber, dass das Regelwerk der Deutschen Triathlon Union (DTU) eingehalten wird. Die Sportordnung, die dem zugrunde liegt, umfasst 50 Seiten mit 106 Paragrafen. Theoretisch muss jeder Teilnehmer damit vertraut sein. Ich werde es machen wie im Abi: Ich lerne auf Lücke. Damals hat’s geklappt. Ich hoffe, in Sassenberg komme ich auch damit durch.

Regeln und Sanktionen in Hülle und Fülle

Dennis Jörke nennt uns die wichtigsten Regelverstöße und welche Sanktionen sie nach sich ziehen. Verwarnung, Zeitstrafe, Disqualifikation und damit der sofortige Ausschluss vom Wettkampf – all das gilt es zu vermeiden, schließlich möchte ich mein Debüt einfach nur genießen. Daher muss ich mich in der Vorbereitung noch mit dem A und O der Sportordnung vertraut machen.

Zum Autor

Cedric Gebhardt ist Sportredakteur unserer Zeitung. Im August gibt er in Sassenberg seinen Triathlon-Einstand. Er hofft, dass er sich dabei in der Wechselzone nicht verirrt und alle Regeln beherzigt. Die wird er vorsorglich noch etwas pauken. Noch mehr gibt es für ihn aber in sportlicher Hinsicht zu lernen.

...

Auch die Wechsel aus dem Wasser aufs Rad und von dort auf die Laufstrecke werde ich künftig verstärkt üben. Wie es sich anfühlen kann, wenn man unter Belastung die Schwimmutensilien abstreift und dabei gleichzeitig die Schuhe wechselt, um sich aufs Rad zu schwingen – das simulieren wir bei einem Mini-Triathlon durch den Langstwald.

Wechselzonen-Training für Einsteiger

Gute Wertung in der B-Note?

Schwimmen im Teich scheidet aus. Dafür machen wir ein paar Übungen, damit sich die Beine so anfühlen, als wären sie aus Pudding. Danach drehen wir eine Vier-Kilometer-Runde mit dem Rad um die Langst, gefolgt von einer Laufrunde um den Teich. Obwohl die Distanzen viel kleiner als beim späteren Wettkampf sind, merke ich sehr gut, was da auf mich zukommen wird.

Während ich mir noch die Schuhe zubinde, stürmt zum Beispiel meine Vereinskollegin Carina Huhn bereits in voller Montur an mir vorbei. In einer fließenden Bewegung schwebt sie förmlich auf den Sattel und tritt gleich in die Pedale, während ich noch meinen Helm verschließe. Wenn das bei mir im August in Sassenberg nur halbwegs so grazil und geschmeidig aussieht, ist mir zumindest eine gute Wertung in der B-Note gewiss. Über alles andere sprechen wir dann noch.

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