Tennis: Internationales Jugendturnier
Bärchen-Cup als Treffpunkt der Stars von morgen am Dingbängerweg

Münster -

Ab Montag schlägt die nächste Generation der Tennisstars am Dingbänger Weg auf. Beim THC Münster wird der Bärchen-Cup für bis zwölfjährige Nachwuchstalente ausgespielt – in der Turnierserie, bei der auch Roger Federer, Rafael Nadal und Steffi Graf ihre ersten Turniererfolge feierten.

Mittwoch, 27.06.2018, 14:32 Uhr

Die Teilnehmer sind seit der Vorjahresauflage deutlich gewachsen, das Maskottchen hat sich nicht verändert: Am Montag startet die vierte Auflage des Bärchen-Cups.
Die Teilnehmer sind seit der Vorjahresauflage deutlich gewachsen, das Maskottchen hat sich nicht verändert: Am Montag startet die vierte Auflage des Bärchen-Cups. Foto: Peter Leßmann

Hans-Ewald Reinert ist in gleichem Maße bekannter und wie auch bekennender Tennis-Liebhaber. Der Unternehmer schwingt persönlich auf den Plätzen des THC Münster den Schläger, schreibt die größeren Schlagzeilen allerdings als namensgebender Hauptsponsor der Reinert-Open in Versmold, einem der bedeutendsten Damentennis-Turniere in Deutschland. Dieses geht vom 8. bis zum 15. Juli bereits in seine elfte Auflage. Das Vorspiel für die top-besetzte Konkurrenz in Versmold findet einmal mehr und schon zum vierten Mal in Münster auf den THC-Plätzen am Dingbängerweg statt.

Dabei ist nicht nur die Veranstaltung jünger als die Reinert Open, vor allem sind es die Aktiven. Die nämlich dürfen höchstens zwölf Jahre alt sein. Sie spielen in Münster um den Bärchen-Cup. Der Name stammt von der gleichnamigen Wurst und soll in keiner Weise die Leistungen der jungen Talente verniedlichen, denn die sind internationale Spitze in ihren Altersklassen. Das Turnier in Münster ist eines von insgesamt fünf dieser internationalen Tennis-Europe-Serie in Deutschland. „Und das größte“, wie Lutz Rethfeld betont. Bei ihm laufen die Organisationsfäden des Ausrichters THC zusammen. Einmal mehr ein ganzes Knäuel an Fäden aus aller Welt. Die weiteste Anreise hat ein Teilnehmer aus Neuseeland, mit dem Fahrrad könnten Jasper Süß (TC Union Münster) und Friederike Nolte (TC St. Mauritz) anreisen. Sie bekommen es unter anderem mit den Kaderspielern des DTB zu tun. Aber auch England, die Niederlande und Frankreich entsenden ihre jüngsten Nationalspieler. Immerhin werden in dieser Altersklasse bereits die ersten Weltranglistenpunkte verteilt, der Weg zur großen Tennis-Karriere beginnt also genau hier in Münster.

Ab Montag (2. Juli) stehen sich die Stars von morgen am Dingbängerweg gegenüber, bis am Samstag die 64er-Felder der Mädchen und Jungen sowie die Doppelkonkurrenzen bis auf jeweils zwei Finalplätze zusammengeschrumpft sind. Offiziell wird das Turnier am Montag um 12 Uhr eröffnet, die ersten Sätze und Matches sind von den Frühaufstehern dann schon absolviert.

Top-Stars wie Rafael Nadal, Roger Federer, Boris Becker, Steffi Graf und Novak Djokovic starteten ihre Karriere bei Turnieren der Tennis-Europe-Serie. Es bestehen also berechtigte Hoffnungen, die Talente von heute in sechs, sieben Jahren als Stars von morgen wiederzutreffen.

Die Turnierleitung liegt in den bewährten Händen von Ion Geanta. Orga-Chef Rethfeld wird fachlich und sachlich unterstützt von der Tennis-Akademie „Best-of-Five“. „Der Bärchen-Cup gibt den besten Tennistalenten die Möglichkeit, Spielerfahrung gegen sehr starke Gegner zu sammeln und sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten,“ stellt Akademie-Inhaber Dirk Leppen heraus. Die Münsteranerin Nele Niermann, im vergangenen Jahr im Doppel erfolgreich, ist mittlerweile aus dem „Bärchen-Alter“ herausgewachsen. Dennoch wird auch dem münsterischen Nachwuchs einiges geboten – er steht vor allem beim „Kids Day“ am Mittwoch im Mittelpunkt, der Eintritt ist durchgehend frei.

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