Leichtathletik: Deutsche U-20- und U-18-Meisterschaften
Luka Herden von der LG Brillux Münster springt auf Platz eins

Münster -

Die deutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Jugend in Rostock bildeten am Wochenende den vorläufigen letzten Saison-Höhepunkt auf nationaler Ebene. Mit dabei: Die jungen Sportler der LG Brillux und des SC Preußen Münster. Die Bilanz kann sich aus münstersicher Sicht durchaus sehen lassen. Herausragend: Die Goldmedaille von Brillux-Athlet Luka Herden im Weitsprung.

Sonntag, 29.07.2018, 18:18 Uhr

Deutscher Meister der U 20: Luka Herden von der LG Brillux Münster.
Deutscher Meister der U 20: Luka Herden von der LG Brillux Münster. Foto: Wolfgang Birkenstock

Eine Goldmedaille und ein dritter Platz für die LG Brillux Münster – zwei Mal Bronze für Preußen Münster : Die Bilanz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (U 18 und U 20) in Rostock kann sich sehen lassen, auch wenn nicht alles nach Plan lief aus münstersicher Sicht.

Voll im Soll war Luka Herden von der LG Brillux Münster. Mit einer Bestweite von 7,61 Metern (gesprungen im Mai in Weinheim) führte der 18-Jährige die Konkurrenz an und hielt der daraus resultierenden Favoritenstellung vollauf stand. Im zweiten Versuch sprang er zur Siegerweite von 7,39 Metern – seine Konkurrenten waren vielleicht ein wenig geschockt, durften aber auf jeden Fall beeindruckt gewesen sein. An diese Weiter kam jedenfalls keiner heran. Zweiter wurde Ole Grammann (Bayer Uerdingen/Dormagen) mit 7,13 Metern. Platz drei ging an Yannick Wolf (München) mit gleicher Weite.

Und auch nach der Staffel-Entscheidung hatte die LG Brillux Münster Grund zu jubeln, auch wenn der Goldtraum durch den Rekordlauf des LAC Erfurt im Finale schnell ausgeträumt war: In 41,78 Sekunden hatte das münsterische Quartett mit Jakob Bruns, Joshua Michalik, Luka Herden und Ben Rose im Vorlauf eine starke Fährte, über wen das Titelrennen entschieden werden könnte, gelegt. Die Brillux-Jungs blieben da schon klar unter ihrer Bestzeit (42,07 Sekunden). Im Endlauf nahmen dann die jungen Erfurter die Herausforderung an und gewannen in neuer Deutscher Rekordzeit von 40,60 Sekunden. Die Staffel des SCC Berlin schob sich mit 41,27 Sekunden noch auf Platz zwei, die LG Brillux belegte in 41,68 Sekunden Platz drei.

In den Einzelläufen überzeugte Ben Rose, der über 200 Meter Sechster im B-Finale in 22,25 Sekunden wurde. Tom Thiemann, am Freitagabend noch 24. über 5000 Meter (16:14,99 Minuten) nach zwei Stürzen, kam im Halbfinale über 1500 Meter auf Platz elf in 4:04,38 Minuten.

In der Altersklasse der U 18 zog Greta Piepel als Fünfte ihres Halbfinallaufs (25,31 Sekunden) ins B-Finale ein und wurde hier Dritte in 25,50 Sekunden. Oskar Enseling kam über 1500 Meter in 4:34,23 Minuten auf Platz sechs. „Wir sind mit der Ausbeute und den erzielten Leistungen natürlich sehr zufrieden“, sagte Cheftrainer Jörg Riethues.

Herausragend war – aus Preußen-Sicht – der dritte Platz von Imke Daalmann im Feld der Dreispringerinnen. Mit 12,42 Metern sprang die 19-Jährige zu Bronze. Im Weitsprung landete sie mit 5,94 (ein Zentimeter unter ihrer Bestweite) Metern auf Platz fünf.

Ebenfalls Bronze sicherte sich Speerwerfer David Schepp, der im Mai noch mit 75,69 Metern die Weltjahresbestenliste kurzzeitig angeführt hatte. In Rostock warf er das Sportgerät 68,78 Meter weit und blieb damit knapp einen Meter hinter Leon Hoffmann (Steinbach), der mit 69,73 Metern Silber gewann. Den Sieg sicherte sich der Magdeburger Gordon Schulz (75,58 Meter).

Lukas Genenger blieb mit 22,64 Sekunden im Vorlauf über 200 Meter (5.) stecken, ebenso Johanna Meyer über 100 Meter in 12,70 Sekunden (6.). Im Halbfinale über 200 Meter kam sie in 25,91 Sekunden auf Platz sieben. Hochspringer Florian Hornig blieb mit 1,99 Metern und Platz sechs unter seinen Möglichkeiten. Berenike Paul wurde im Zwischenlauf Sechste über 100 Meter Hürden in 14,91 Sekunden. „Fünf Endkampf-Platzierungen und zwei Medaillen – diese Bilanz kann sich sehen lassen angesichts der angespannten Personalsituation“, sagte Preußen-Trainer Frank Bartschat.

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