Golf: Deutsche Golf Liga
GC Tinnen muss im Saisonfinale zwei Abstiege verdauen

Münster -

Der GC Tinnen hatte ein bitteres Saisonfinale hinter sich. Die Männer des Clubs stiegen auf den letzten Drücker aus der Regionalliga ab, die Damen ereilte das gleiche Schicksal in der Oberliga. Die Herren des GC Wilkinghege hatten den Klassenerhalt in der Oberliga dagegen schon sicher.

Montag, 06.08.2018, 21:40 Uhr

Max Ahlers war noch der beste Spieler des GC Tinnen am letzten Spieltag – dennoch mussten er und sein Team den bitteren Abstieg in die Oberliga hinnehmen.
Max Ahlers war noch der beste Spieler des GC Tinnen am letzten Spieltag – dennoch mussten er und sein Team den bitteren Abstieg in die Oberliga hinnehmen. Foto: Lars Johann-Krone

Mit zwei Tiefschlägen ist die Saison in der Deutschen Golf Liga für den GC Tinnen zu Ende gegangen. Sowohl das Frauen- als auch das Männer-Team mussten überraschend doch noch absteigen. Auch die Herren des GC Wilkinghege schwächelten am letzten Spieltag. Der Klassenerhalt war für sie allerdings nicht mehr in Gefahr.

Drei Punkte Vorsprung hatten die Tinnener vor dem Regionalliga-Finale beim Oldenburgischen GC. Das vermeintlich sichere Polster wurde am Sonntag aber schon früh unbequem. Denn wie in vielen Partien der Saison waren es die Einzel zu Beginn des Spieltags, die die Gefahr aufzeigten. Der Gastgeber – zu Beginn der Saison noch nicht auf Augenhöhe – lag vorne. Die Münsteraner, bei denen nur Max Ahlers mit seiner 73er-Runde überzeugte, lagen auf dem fünften und letzten Rang. Auf Platz drei, der zum Klassenerhalt gereicht hätte, fehlten schon hier zwölf Schläge.

Und die holte Münster in den Vierern nicht mehr auf. Mel Ferner und Moritz Ostermann sowie Ahlers mit Felix Große-Wördemann spielten 77er-Runden. Zehn Schläge fehlten letztlich zum Team aus Dortmund auf Rang drei. Da Oldenburg fünf Punkte für den Tagessieg bekam und Münster nur einen für Platz fünf, steigt der Neuling mit seinem jungen Team direkt wieder ab. „Nach zwei Aufstiegen ist das bitter und ungewohnt. Aber wenn man es nüchtern betrachtet, waren die anderen besser und vor allem rou­tinierter als unsere junge Mannschaft“, analysierte Trainer Michael Terwort.

Die Wilkingheger machten schon an Spieltag vier Nägel mit Köpfen. Der Oberliga-Erhalt war sicher. Im letzten Spiel im GSC Rheine-Mesum kam das Team nur auf Platz vier. „Wir haben an den letzten drei Löchern einfach zu viele Schläge abgegeben“, sagte Trainer Matthias Kraus . Tim Streitbürgers Runde verdeutlicht, was Kraus meint. Der Münsteraner lag drei Bahnen vor Schluss lediglich vier über Par. Aus einer guten Runde wurde eine eher schwache, da er im Endspurt noch zehn Schläge verlor. „Abhaken“, sagte Kraus nach dem Spieltag. In der nächsten Saison könnten die Wilkingheger in einer Gruppe auf den Nachbarn treffen.

Auch das Frauen-Team aus Tinnen erreichte sein Ziel, die Oberliga zu halten, nicht. Nur Platz vier sprang zum Abschluss beim GC Gut Neuenhof heraus. Die Gastgeber nutzten den Heim­vorteil, wurden Zweite und sicherten sich so vor Münster die Klasse.

„Uns fehlten die Saison über einfach die Spitzenergebnisse“, schilderte GCT-Kapitänin Martina Fritsche. „Neuenhof war am Ende einfach stärker.“ Damit muss das Team die DGL wieder verlassen und tritt künftig auf Landesebene an.

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