Fußball: Oberliga Westfalen
Gelungener Saisonauftakt für RW Ahlen: Ein kollektiver Mutmacher

Ahlen -

Dieses Spiel macht Lust auf mehr. RW Ahlen hat gegen die Hammer Spielvereinigung einen starken Eindruck hinterlassen und neben einem Punkt vor allem wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Montag, 13.08.2018, 05:00 Uhr

Gemeinsam macht das Jubeln einfach viel mehr Spaß. Rot-Weiß Ahlens Spieler bewiesen die Fähigkeit, auf Rückschläge angemessen zu reagieren und die passende Antwort zu geben. Gegen Hamm glichen sie zweimal einen Rückstand aus.
Gemeinsam macht das Jubeln einfach viel mehr Spaß. Rot-Weiß Ahlens Spieler bewiesen die Fähigkeit, auf Rückschläge angemessen zu reagieren und die passende Antwort zu geben. Gegen Hamm glichen sie zweimal einen Rückstand aus. Foto: Marc Kreisel

Die Gutschrift auf dem Konto fiel mit einem Punkt noch eher mager aus. Viel wichtiger als der eine Zähler, den RW Ahlen beim 2:2-Remis gegen die Hammer Spielvereinigung errang, war zum Saisonauftakt aber der Erkenntnisgewinn.

„Wir haben nach einer durchwachsenen Vorbereitung ein richtig gutes Spiel abgeliefert“, befand Sebastian Stroemer und lag damit richtig. Die ansprechende Leistung hatte nichts gemein mit den mitunter gruseligen Testspiel-Auftritten. Gegen ein hochgehandeltes Team wie die HSV gelang es den Ahlenern, über weite Strecken die Partie zu kontrollieren.

Gutes Niveau gleich zu Beginn

„Die Gegner ziehen sich gegen uns zurück, weil sie vor uns Respekt haben“, registrierte Marco Fiore. Allerdings traf diese Einschätzung nicht auf die gesamten 90 Minuten zu. Denn es gab immer wieder wechselnde Druckphasen.

Fußball-Oberliga Westfalen: RW Ahlen – Hammer SpVg 2:2

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Aufgrund der sommerlichen Temperaturen wählten sämtliche Protagonisten auf dem Rasen ein verhältnismäßig moderates Tempo. Dennoch boten sowohl RWA als auch die HSV den 822 Zuschauern einen feinen Nachmittag. „Es war erst der erste Spieltag und trotzdem haben beide Mannschaften schon auf einem sehr hohen Niveau gespielt. Das sieht man sehr selten“, rühmte Hamms Trainer Stefan Hozjak.

Die Ahlener waren es, die durch Marko Onucka (23.) zu einer ersten hochkarätigen Gelegenheit kamen. Seinen Schuss rettete Marius Kröner aber noch kurz vor der Linie. Eine weitere Chance von Cihan Yilmaz (24.) entschärfte HSV-Torwart Jarno Peters.

Nieddu-Protest verpufft

Die Gäste fanden bis dato offensiv nicht statt. Erst nach einem Foul von Giuliano Nieddu an Joel Grodowski im Strafraum traten sie in Erscheinung. Den fälligen Elfmeter zum 1:0 (32.) verwandelte Ralf Schneider. Nieddus Protest, er sei von Grodowski am Trikot gezerrt worden, ließ Schiedsrichter Tobias Severins nicht gelten.

Noch vor der Halbzeit egalisierten die Ahlener allerdings. Eine Flanke von Sebastian Mützel verlängerte Marko Onucka per Kopf zum 1:1 (45.) ins Tor. Aus der Kabine kamen aber eindeutig die Gäste mit mehr Dampf. In der 49. Minute parierte RWA-Schlussmann Tim Oberwahrenbrock einen Schuss von Pascal Schmidt aus spitzem Winkel.

In der 56. Minute standen diese beiden Akteure wieder im Fokus. Diesmal allerdings blieb die HSV-Offensivkraft Sieger. Knapp vor dem Sechzehner zog Schmidt ab – und traf dadurch zum 1:2 (56.). Kurz darauf war es dann wieder Oberwahrenbrock, der nach einem Konter über Mike Pihl gegen Pascal Schmidt einen höheren Rückstand verhinderte.

Platzverweis als Wendepunkt

Der Platzverweis für Joel Grodowski nach einem Foul an Justin Perschmann (66.) markierte einen Wendepunkt. Nun hatte Rot-Weiß wieder mehr Ballbesitz und übernahm die Kontrolle. Der abermalige Ausgleich in der 78. Minute war der verdiente Lohn für eine engagierte Vorstellung. Eine Flanke von Mehmet Kara verwertete Rene Lindner per Kopf zum 2:2-Endstand.

„Eine Niederlage wäre angesichts unserer Leistung auch nicht gerecht gewesen. Wir haben eher zwei Punkte liegen gelassen“, urteilte Michael Schrank. Angesichts des gelungenen Einstands hielt sich sein Ärger darüber in engen Grenzen. Die womöglich wichtigste Erkenntnis für den RWA-Trainer: Sein Team versteht es, mit Rückschlägen umzugehen – und die richtigen Antworten zu liefern. „Dieses Spiel hat uns Mut gegeben“, versicherte Sebastian Mützel.

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