Fußball: RW Ahlen feiert Wiedersehen mit den Aufsteigern von 2008
Und weil‘s so schön war. . . noch einmal

Ahlen -

Ein bisschen mehr Glück mit dem Wetter hätten sie sicher verdient gehabt. Kurz vor dem Wiedersehen mit Rot-Weiß Ahlens Aufsteigern von 2008 fing es an zu schütten. Aber auch trotz des Wetters dürfte so manchem Fußball-Nostalgiker am Mittwoch warm ums Herz geworden sein.

Mittwoch, 05.09.2018, 12:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.08.2018, 11:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 05.09.2018, 12:50 Uhr
Kommt die Szene bekannt vor? Vor ziemlich genau zehn Jahren gab es ein ganz ähnliches Bild mit Kapitän Daniel Thioune, der den Meisterwimpel in die Höhe reckte. Es war der Aufstieg in die 2. Liga.
Kommt die Szene bekannt vor? Vor ziemlich genau zehn Jahren gab es ein ganz ähnliches Bild mit Kapitän Daniel Thioune, der den Meisterwimpel in die Höhe reckte. Es war der Aufstieg in die 2. Liga. Foto: Marc Kreisel

Ob sie wohl heimlich auf Volksmusik stehen? Das würde wahrscheinlich kaum jemand von ihnen zugeben. Was so ein Aufstiegsheld ist, kann sich schlecht mit Stefanie Hertel im Ohr erwischen lassen. Bewusst oder – wahrscheinlich doch eher – unbewusst feierte die „Klasse von 2008“ am Mittwochabend aber einen Hertel-Song. „Und weil’s so schön war. . . noch einmal“ heißt der und wäre das perfekte Motto gewesen für diesen Abend.

Rot-Weiß Ahlen hatte nämlich ziemlich exakt zehn Jahre nach dem ganz persönlichen Sommermärchen des Vereins, dem völlig unerwarteten Zweitliga-Aufstieg von 2008, die Helden von damals wieder eingeladen. Zusammen mit einem Team des damaligen Mitaufsteigers RW Oberhausen und einer Stadtauswahl, die vom ehemaligen Europameister Bernard Dietz und Ahlens Trainerlegende Jörg Böhle betreut wurde, sollte es noch einmal Fußball mit den in Ehren ergrauten Haudegen geben. Ein Dreierturnier jeder gegen jeden. Natürlich nicht über jeweils 90 Minuten. Man ist ja keine 20 mehr. Stattdessen jeweils 30 Minuten fluffiges Kicken mit Spaß- und Nostalgiefaktor.

Die Klasse von 2008: RW Ahlen feiert Wiedersehen mit Aufsteigermannschaft

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Rund 300 Zuschauer wollten das sehen. Ein paar mehr wären es wohl noch geworden, wenn es nicht kurz vor dem angekündigten Beginn noch kräftig geschüttet hätte. Ein bisschen mau war das natürlich trotzdem für ein Team, das der Stadt einmal viel Freude bereitet hatte.

Wahrscheinlich hätte es die Protagonisten aber auch nicht allzu sehr gestört, wenn sie ganz vor leeren Rängen hätten spielen müssen. Zu groß war die Freude, alte Weggefährten wiederzutreffen. Aufstiegstrainer Christian Wück war da, mittlerweile U15-Trainer beim DFB. Der frühere RWA-Kapitän Daniel Thioune, jetzt Trainer beim VfL Osnabrück und frisch gekürt mit dem Titel Derbysieger. Bernard Dietz, der Europameister von 1980 und ehemalige RWA-Coach, ließ sich ebenso blicken. Dazu ein Marinko Miletic, Ole Kittner, Baldo di Gregorio und wie sie alle hießen. 14 Mann aus dem ehemaligen 30er-Kader. Immerhin. Außerdem Ralf Bosse als Moderator und Stadionsprecher Ulf Kirschbaum für einen Abend wieder am Mikro.

Die Klasse von 2008 hatte jedenfalls erkennbar Spaß, auf und neben dem Platz und auch, wenn die Luft eben nicht mehr für 90 Minuten und Verlängerung reicht. Das Ergebnis? Eigentlich egal. Aber der Vollständigkeit halber: RW Ahlen schlug zunächst die Stadtauswahl mit 2:0. Letztere verdiente sich beim 1:1 gegen RW Oberhausen ihre Lorbeeren. Und zum Abschluss schlug der Meister von damals, die Ahlener, den Zweiten RW Oberhausen noch mit 4:1. Auch zehn Jahre danach muss eben alles seine Ordnung haben. Oder wie Stefanie Hertel singen würde: „Und weil’s so schön war... noch einmal.“

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