Auto- und Moto-Cross: Renntag in Ahlen
Geschwindigkeitsrausch inklusive beim Renntag in Ahlen

Ahlen -

Ende September werden die Titel der aktuellen Rennserie im Auto- und Moto-Cross vergeben. Gastgeber ist dann die RG Ahlen. Sie steckt viel Arbeit in die Großveranstaltung und wirbt mit einem Superlativ.

Donnerstag, 06.09.2018, 15:32 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.09.2018, 05:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 06.09.2018, 15:32 Uhr
Eine irrsinnige Bahnführung und ein harter Boden: Das Finale der Rennserie in Ahlen versprüht viel Reiz. Auto- und Moto-Cross-Liebhaber sollten sich das letzte September-Wochenende freihalten.
Eine irrsinnige Bahnführung und ein harter Boden: Das Finale der Rennserie in Ahlen versprüht viel Reiz. Auto- und Moto-Cross-Liebhaber sollten sich das letzte September-Wochenende freihalten. Foto: Lars Gummich

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Und in diesem Fall freuen sie sich bei der RG Ahlen umso mehr, dass sie es sind, die den letzten Lauf der diesjährigen Rennserie im Auto- und Moto-Cross ausrichten.

Nach zweijähriger Pause gibt es am 29. und 30. September nach zuvor neun Rennen einmal mehr das große Finale in der Wersestadt. „Wir freuen uns auf besonders spannende und intensive Rennen. Am Ende kann jeder Punkt entscheidend für die Meisterschaft sein, deshalb sind alle Fahrer noch mal ein bisschen motivierter“, sagt Alexander Budde. Er ist bei der RG Ahlen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und rührt kräftig die Werbetrommel für die Großveranstaltung, die kurz hinter dem Ortsausgang Ahlen auf einem Acker an der B58 ausgetragen wird. Bei der letzten Auflage 2016 wurde der Renntag in Ahlen durch den Deutschen Rallye Cross Verband (DRCV) zur besten Veranstaltung des Jahres gekürt .

Gaststarter aus den Niederlanden

Auch aus den Niederlanden werden zahlreiche Gaststarter erwartet. „Ahlen lockt mit einer irrsinnigen Bahnführung, hartem Boden, auf dem am Sonntagabend Gummispuren zu sehen sein werden, und einer sehr guten Veranstaltung. So schnell wie bei uns wird es nirgendwo anders. Das ist hoffentlich Anreiz genug für Fahrer und Fans den Weg nach Ahlen zu finden“, sagt Budde.

Die Großveranstaltung ist für ihn und seine Mitstreiter der Renngemeinschaft Ahlen nicht nur ein Heimspiel, sondern auch etwas ganz Besonderes. „Viele Vereinsmitglieder nehmen sich extra zwei Wochen frei, um das alles auf die Beine zu stellen. Da steckt richtig Arbeit drin“, unterstreicht Budde.

Titelentscheidung vor der Haustür

Die Strecke muss eigens für die Rennen präpariert, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Rund 500 Meter lang ist die Piste, an gut der der Hälfte der Strecke können Zuschauer stehen. Eine Tribüne gibt es nicht. „Aber die Zuschauer stehen in einem Abstand von gerade mal 25 Metern zur Bahn, sie sind also hautnah dabei“, verspricht Alexander Budde. Mit dabei sind auch einige Lokalmatadoren. Allen voran Christian Noldes.

„Er hält die Ahlener Fahne im Moment am höchsten. Drei Rennen vor Schluss führt er die Meisterschaft in der Langstrecke mit 14 Punkten Vorsprung an“, berichtet Budde. Da für den Sieg in dieser Klasse aber 40 Punkte pro Rennen vergeben werden, bleibt es bis zum Ahlener Rennen spannend. „Erst hier vor Ort wird Christian den Sack wohl zumachen können. Mit all seiner Erfahrung gilt er in der Langstrecke als Titelfavorit“, verrät Alexander Budde. Eine Titelentscheidung im Auto Cross direkt vor der Haustür – wahrlich etwas Besonderes.

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