Fußball: Kreispokal-Viertelfinale
Eine klare Angelegenheit – Münster 08 zieht gegen TuS Hiltrup den Kürzeren

Münster -

Das war eindeutig: Münster 08 hatte als Landesligist dem Westfalenligisten TuS Hiltrup am Donnerstag wenig entgegenzusetzen. 0:4 hieß es aus Sicht der Kanalkicker, die sich nun auf die Meisterschaft konzentrieren können.

Donnerstag, 22.11.2018, 23:11 Uhr aktualisiert: 23.11.2018, 10:26 Uhr
Duell unter Flutlicht: Hiltrups Tim Bothen (links) und Nullacht-Spieler Leon Schwarzer im Kampf um das Leder.
Duell unter Flutlicht: Hiltrups Tim Bothen (links) und Nullacht-Spieler Leon Schwarzer im Kampf um das Leder. Foto: Wilfried Hiegemann

Beeindruckend souverän setzte sich im Kreispokal-Viertelfinale auf Kunstrasen am Kanal der Klassenhöhere durch. Der Westfalenliga-Fünfte TuS Hiltrup siegte mit 4:0 (1:0) beim Landesliga-Zweiten SC Münster 08 und spielt im Halbfinale (18. April) beim Gewinner der Partie GW Amelsbüren (Kreisliga B) gegen SV Herbern (Landesliga), der Samstag ermittelt wird.

TuS-Trainer Carsten Winkler kann seine Elf also noch weit bringen in dieser Serie, die seine letzte an diesem Platz sein wird. Nach drei Jahren verabschiedet er sich nämlich. „Diese Zeitspanne ist genug“, sagte er.

Dass seine Jungs auf dem guten Kunstrasen bestens auf Trab kamen, war in den ersten von 08 dominierten 15 Minuten allenfalls zu erahnen. Hiltrups „Pokal-Keeper“ David Wiethölter musste gegen Leon Schwarzer klären. Aber angeführt vom hellwachen und extrem präsenten Kapitän Eric Rottstegge fand der TuS zur Sattelfestigkeit und ins Offensivspiel. Und Tempomacher Guglielmo Maddente , der sich immer wieder in den Raum fallen ließ und Anlauf nahm, sollte zum 08-Problem werden.

Michael Fromme aber traf zum 1:0 für den TuS (25.), als er nach Flankenwechsel von Janik Bohnen mit leichter Bewegung Bennie Siegert aussteigen ließ, der spürbar angeschlagen war und zur Pause draußen blieb. Leon Lüntz und Schwarzer hielten mit Abschlüssen dagegen, aber der letzte Tick fehlte den Nullachtern vorne. Pech hatte Georg Schrader, der knieverletzt ausschied (43.).

Ziemlich umgestellt also musste 08 aus der Pause kommen und fing sich direkt das Tor von Rottstegge (48.), der nach einem Querschläger frei stand am Fünfer. Nun lief es wie gemalt für den TuS, denn die am Ball auch jetzt gescheit vorziehenden Nullachter waren „gegen den Ball unsortiert“, wie Trainer Mirsad Celebic sagte. Maddente drehte im Umschaltspiel groß auf, sprintete an Freddy Böhmer vorbei und traf aus spitzem Winkel sogar mit rechts (68.) gegen den jungen 08-Keeper Henri Exner. Der schnelle Torschütze lief dann wiederholt allen davon. Der eingewechselte Jonas Wiethölter setzte den Schlusspunkt nach ganz feinem Pass von Maddente (88.).

„Hiltrup hat klar verdient gewonnen, dabei war anfangs unsere Führung sogar möglich. Aber ich akzeptiere es, wenn ein Gegner so stark im Tempospiel ist“, so das Fazit von Celebic.

Winkler war dagegen gut zufrieden, wie seine Elf „nach starken 08-Minuten“ ins Spiel kam. „Nach der Pause war es klasse gespielt – auf dem Untergrund können wir das auch. Man muss immer aufmerksam bleiben – und das waren wir.“

08: Exner – Siegert (46. Kottenstede), Böhmer, Grütering, Hehemann – Hamsen, Alves Duarte, Wüpping (51. Ricken), Schrader (43. Reichelt) – Lüntz, Schwarzer

TuS: D. Wiethölter – Kleine-Wilke, Brüggemann, Bothen, Blesz – Lauretta, Rottstegge – Bohnen (81. Mersmann), Hübener (72. J. Wiethölter), Fromme (88. Finkelmann) – Maddente

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