Volleyball: 3. Liga
Flockert vertritt Büring und sieht eine 0:3-Niederlage des TSC Gievenbeck gegen den TV Hörde

Münster -

Nach dem klaren Erfolg in Düsseldorf hagelte es für die Männer des TSC Gievenbeck eine herbe Schlappe gegen den TV Hörde. An der Linie: Heike Flockert, die den erkrankten Axel Büring vertrat.

Sonntag, 25.11.2018, 18:50 Uhr
Alle Angriffsbemühungen waren vergebens: Marvin Weichert, der sich hier mit Fabijan Slacanin und Fabian Fingerhut duelliert, verlor mit dem TSC gegen Hörde 0:3.
Alle Angriffsbemühungen waren vergebens: Marvin Weichert, der sich hier mit Fabijan Slacanin und Fabian Fingerhut duelliert, verlor mit dem TSC gegen Hörde 0:3. Foto: Wilfried Hiegemann

Der Aufwärtstrend des TSC Gievenbeck hat ein jähes Ende gefunden. Mit 0:3 (23:25, 19:25, 21:25) unterlag der Drittligist in Abwesenheit des erkrankten Trainers Axel Büring dem TV Hörde und kassierte damit die sechste Niederlage im zehnten Spiel. „Und das war auch verdient“, sagte Heike Flockert , die kurzfristig Büring an der Seitenlinie vertreten hatte und damit nach ihrem Gastspiel 2011 ein zweites Mal beim TSC einsprang.

Zu Beginn sah Flockert eine durchaus gut spielende Gievenbecker Mannschaft, die bis zum Satzende auf Augenhöhe mit dem Gast aus Dortmund agierte. „Den ersten Abschnitt hätten wir auch gewinnen können, das war knapp“, sagte Flockert, deren Auszeit beim 23:24 aber das Unheil nicht mehr verhindern konnte.

Mit der Führung im Rücken legte Hörde noch einmal zu, besonders Diagonalangreifer Lenard Exner war für den TSC der Problemfall schlechthin. Ihn bekamen die Münsteraner überhaupt nicht in den Griff, und da zudem auf der Gievenbecker Seite die Probleme im Angriff – die Ausnahme war Marvin Weichert auf der Diagonalen – nicht zu übersehen waren, entwickelte sich der zweite Durchgang früh (3:7, 5:10) zur klaren Angelegenheit für Hörde. „Da fehlte mir auch ein bisschen die Leidenschaft und der Esprit. Die Jungs haben es etwas runtergespielt, das haben sie hinterher auch zugegeben“, erklärte Flockert.

So blieb der von Tonja Slacanin trainierte TVH auch im dritten Satz Herr des Geschehens, auch wenn der TSC zumindest bis zur Mitte des Satzes (10:12, 13:15) den Anschluss hielt. Für einen Sieg aber kam der Gastgeber am Samstag nicht in Frage.

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