Handball: 3. Liga West
Null Startschwierigkeiten: Furiose Ahlener SG zerlegt MTV Großenheidorn

Ahlen -

Das war mal eine Ansage. Die Ahlener SG hat den MTV Großenheidorn zum Start in die zweite Saisonhälfte regelrecht zerpflückt. Einer trumpfte dabei ganz besonders groß auf.

Samstag, 26.01.2019, 20:34 Uhr aktualisiert: 27.01.2019, 17:13 Uhr
Jannis Fauteck (beim Wurf) und die Ahlener SG starteten furios in die zweite Saisonhälfte und zeigten dem MTV Großenheidorn klar die Grenzen auf.
Jannis Fauteck (beim Wurf) und die Ahlener SG starteten furios in die zweite Saisonhälfte und zeigten dem MTV Großenheidorn klar die Grenzen auf. Foto: René Penno

Die Ahlener SG ist mit Volldampf aus der Winterpause gestartet. Am Samstagabend gelang der Mannschaft von Sascha Bertow ein furioser 33:22 (17:10)-Heimsieg gegen den MTV Großenheidorn . Von Beginn an kannten die Gastgeber nur das Gaspedal. Das drückten sie kräftig durch.

Nach zehn Minuten lagen sie mit 4:1 vorn und bauten diesen Vorsprung in der Folge beharrlich aus. Großen Anteil daran hatte Jens Hunkemöller. Der „neue“ Linksaußen zeigte bei seinem Debüt eine Top-Leistung und erzielte allein bis zur Halbzeit sechs Treffer. Den ersten davon beim 6:3 nach zwölf Minuten. Über 8:4 (14.), 11:5 (19.), 13:7 (23.) und 15:9 (28.) ließ die ASG eindrucksvoll die Muskeln spielen.

Wieder Voss-Fels , wieder Byegal

Zur Pause hieß es 17:10. Einziger Wermutstropfen: Für Kim Voss-Fels war die Partie bereits nach 19 Minuten gelaufen - nach einem Foul (ausgerechnet) von Maksym Byegal. Der Ukrainer hatte Voss-Fels bereits im Hinspiel gefoult. Eine monatelange Verletzungspause war die Folge. Auch diesmal blieb der Halbrechte mit schmerzverzerrter Miene und mit einer Hand an der rechten Schulter liegen.

Er wurde umgehend von Physiotherapeut Dennis Kreul behandelt. Kurz darauf wurde Voss-Fels ins Krankenhaus nach Heessen gebracht. Erste Diagnose: Schultereckgelenkssprengung. „Das ist die reinste Katastrophe. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll, dass es schon wieder derselbe Spieler war, der Kim schon wieder derart hart gefoult hat. Das ist einfach unglaublich“, bekannte Trainer Sascha Bertow.

Handball 3. Liga West: Ahlener SG – MTV Großenheidorn

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  • Handball 3. Liga West: Ahlener SG – MTV Großenheidorn Foto: René Penno
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In Durchgang zwei nahmen die Ahlener das Fuß keineswegs vom Gas. Sie arbeiteten gewissenhaft daran, die ersten zwei Punkte des neuen Jahres einzuheimsen. Der MTV erhielt nie wirklich Zugriff auf das Geschehen, das die Hausherren nahezu nach Belieben diktierten.

Team und Fans im Gleichschritt

Mit einem starken und zwei Siebenmeter parierenden Andreas Tesch zwischen den Pfosten und einer stabilen Deckung davor errichtete das Team von Sascha Bertow eine Barrikade, die von den Gästen aus Niedersachsen kaum zu überwinden war. Und vorne zeigte sich die ASG kompromisslos. Vier Minuten nach Wiederanpfiff hieß es bereits 20:13. In der 37. Minute hatte sie bereits zum zweiten Mal einen Acht-Tore-Vorsprung (22:14) herausgeschossen.

Nach 43 Minuten betrat dann unter donnerndem Applaus von den Rängen Nico Wunderlich die Platte. Die Stimmung war so wie die Vorstellung der ASG – top. Und so bogen Mannschaft und Fans gemeinsam auf die Siegerstraße ein. Mitte der zweiten Hälfte gelang Jannis Fauteck gar das 26:16 (46.) gegen phasenweise ratlos wirkende Gäste. Einzig Till Hermann und Maurice Nolte gelang es, ab und an Nadelstiche zu setzen. Doch die Ahlener hatten ein dickes Fell. Nichts drang wirklich durch. Über 28:19 (52.) und 30:20 (56.) fuhr die ASG einen hochverdienten Sieg ein.

„Das war eine super Mannschaftsleistung, an der es nicht viel auszusetzen gibt. Wir haben das Spiel kontrolliert. Ich weiß nicht, wann ich mir mal den Luxus leisten konnte, ab der 40. Minute durchzuwechseln. Es hat keinen Bruch gegeben. Jeder, der reingekommen ist, hat seine Aufgabe erledigt“, urteilte Sascha Bertow zufrieden.

Am kommenden Samstag (19.15 Uhr) gastiert sein Team nun beim TuS Spenge, der an diesem Spieltag überraschend mit 26:27 bei der SG Menden Sauerland Wölfe verlor.

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