Volleyball: 3. Liga West
Tor zur 2. Bundesliga steht für BSV Ostbevern weit offen

Ostbevern -

Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern sind nur noch drei Schritte vom Aufstieg in die 2. Bundesliga entfernt. Anstelle der Derbys mit BW Aasee, VC Olympia Münster und dem ASV Senden stünden dann auch weite Auswärtsfahrten nach Stralsund, Berlin oder Hamburg an.

Mittwoch, 20.02.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 20:34 Uhr
Wiebke Silge (r.) kennt es aus ihrer Zeit beim USC Münster und beim SC Potsdam, in der 1. Volleyball-Bundesliga zu spielen. In der laufenden Saison steht die Mittelblockerin mit ihrem Heimatverein BSV Ostbevern dicht vor dem Aufstieg in die 2. Liga Nord.
Wiebke Silge (r.) kennt es aus ihrer Zeit beim USC Münster und beim SC Potsdam, in der 1. Volleyball-Bundesliga zu spielen. In der laufenden Saison steht die Mittelblockerin mit ihrem Heimatverein BSV Ostbevern dicht vor dem Aufstieg in die 2. Liga Nord. Foto: Aumüller

Sechs Zähler Vorsprung auf den ärgsten aufstiegsberechtigten Konkurrenten haben die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern in der 3. Liga West, nachdem der SC Sorpesee am Wochenende deutlich mit 0:3 beim designierten Titelträger USC Münster II verloren hat. Auf den VC Allbau Essen sind es sieben Punkte, auf MTV Hildesheim sogar acht Zähler. Allerdings haben die Niedersächsinnen noch ein Nachholspiel in petto.

Das Tor zur 2. Bundesliga Nord steht für das Aufgebot um Trainer Dominik Münch weit offen, da der Vizemeister nach dem Verzicht der USC-Reserve für den Aufstieg planen darf. Wenn die Blau-Weißen aus den verbleibenden fünf Matches drei glatte Siege (3:0/3:1) holen, haben sie die sportliche Qualifikation geschafft und können sich in aller Ruhe bis zum 2. Mai überlegen, ob sie von ihrem Erstzugriffsrecht Gebrauch machen wollen.

Zuletzt hat das BSV-Ensemble viel dafür getan, die organisatorischen, wirtschaftlichen und sportlichen Rahmenbedingungen für den Sprung aufs Zweitliga-Niveau wagen zu können. Dort würden die Gegner nicht mehr Lintorf, Senden oder Emlichheim II heißen, sondern aus Leverkusen, Köln und Hamburg kommen. Neben dem Duell mit dem Lokalrivalen SV Bad Laer stünden auch weite Fahrten nach Stralsund und Berlin auf dem Spielplan.

Immerhin würde dem Münch-Team ein Auftritt beim VCO Schwerin wohl erspart bleiben, da die Mecklenburger aktuell abgeschlagen und ohne Punktgewinn am Tabellenende der 2. Liga liegen. Ebenfalls in großer Abstiegsgefahr befinden sich übrigens die Sportfreunde Aligse, die im Vorjahr den Volleyballerinnen aus der Bevergemeinde auf der Zielgeraden den Drittliga-Meistertitel wegschnappten.

„Diesmal haben wir es selber in der Hand“, sagt Teammitglied Sabrina Roer. „Und wir haben einen kleinen Puffer. Es ist echt machbar, aber die Liga ist so offen, wir müssen Schritt für Schritt denken. Ich glaube, alle hätten Bock aufzusteigen.“

Allerdings bleibt abzuklären, ob im Falle eines Aufstiegs alle Spielerinnen an Bord blieben. Bei Jana Rolf, Vera Horstmann und Anna Dreckmann ist derzeit noch nicht abzusehen, wie es für sie im Studium oder beim Berufseinstieg weitergeht. Bevor diese Zukunftsfragen entschieden werden, steht bis Anfang April aber zunächst einmal der Schlussspurt in der 3. Liga West an.

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