Futsal: Regionalliga
In Wuppertal geht’s um alles für den UFC Münster

Münster -

Wohin führt der Weg des UFC Münster? Nach dem finalen Akt an diesem Wochenende wird feststehen, ob der Club weiter für die Regionalliga planen kann oder den Gang in die Oberliga antreten muss.

Donnerstag, 28.03.2019, 12:44 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 08:20 Uhr
Henrique Mota (r.) bestreitet am Samstag sein letztes Spiel für den UFC und möchte mit dem Klassenerhalt gehen.
Henrique Mota (r.) bestreitet am Samstag sein letztes Spiel für den UFC und möchte mit dem Klassenerhalt gehen. Foto: Heimspiel/Mario Witthake

Die Analyse, wie es so weit kommen konnte, dass dem Futsal-Pionier UFC Münster der Abstieg aus der Regionalliga droht, steht an diesem Wochenende erst einmal hintenan. „Wir haben im Sommer ein paar falsche personelle Entscheidungen getroffen und vor allem zu kurzfristig gedacht“, sagt Teamsprecher Eike Wessels und verweist zugleich auf den Umbruch und das Verletzungspech. Doch die Aufarbeitung der Fehler will auch er zunächst beiseiteschieben. Denn noch ist die Saison ja zu retten. Die Rechnung vor dem letzten Spieltag ist einfach: Die Papageien müssen am Samstag (19 Uhr) beim Wuppertaler SV definitiv gewinnen – und dann hoffen, dass Rivale PCF Mülheim parallel bei den Holzpfosten Schwerte höchstens ein Remis holt.

„Es ist natürlich kein schönes Gefühl, auf andere angewiesen zu sein“, sagt Wessels. „Aber wir gehen davon aus, dass ein Sieg reicht, um drin zu bleiben.“ Hoffnung macht, dass der alte Rivale aus Schwerte einige Stammspieler um Identifikationsfigur Nils Klems verabschiedet und sich keine Pleite erlauben will. „Die Holzpfosten werden heiß sein, da bin ich sicher“, so Wessels. „Aber auch Mülheim wird natürlich alles reinwerfen.“

Die eigene Aufgabe beim Tabellensechsten wird vor allem deshalb nicht einfach, weil sich der UFC auswärts stets extrem schwer tut. Gerade mal fünf Punkte gab es bisher in der Fremde. „Das ist eine schwache Ausbeute. Es wird verdammt hart, zumal der WSV sich ja auch nicht hängen lassen wird. Aber es gibt nur die eine Möglichkeit für uns.“

Immerhin sieht es personell ganz gut aus für Münster. Der verletzte Wendelin Kemper unterstützt zumindest an der Seitenlinie die Trainer Mike Solisch und Simon Holling mit seiner Erfahrung. „Das dürfte uns etwas helfen“, sagt Wessels, der voraussichtlich wie Henrique Mota in der nächsten Spielzeit kürzer tritt. Details aber werden erst nach Samstag besprochen. Dann hofft der UFC, seinen Kader auch weiter für die Regionalliga planen zu dürfen.► Die Frauen des Clubs, die ihre Regionalliga ohne Verlustpunkt anführen, treten am letzten Spieltag noch beim Vorletzten HSRW Kleve an (Samstag, 12 Uhr). Es folgt noch das Final Four.

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