Volleyball: 2. Bundesliga Frauen
Für den BSV Ostbevern geht es von Köln über Berlin bis nach Stralsund

Ostbevern -

Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern die Lizenz für die 2. Bundesliga erhalten. Die Gegner in der Saison 2019/20 stehen inzwischen auch schon fest. Zudem hat Übungsleiter Dominik Münch am Sonntag in Köln die Prüfung zum Trainer-A-Schein bestanden.

Mittwoch, 08.05.2019, 20:04 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 20:13 Uhr
Franziska Seidel (v.l.), Anna Dreckmann, Sophia Eggenhaus und Vera Horstmann kennen nun ihre Gegnerschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga 2019/20. Neben dem Derby gegen Bad Laer stehen für sie auch weite Fahrten nach Berlin und Stralsund an.
Franziska Seidel (v.l.), Anna Dreckmann, Sophia Eggenhaus und Vera Horstmann kennen nun ihre Gegnerschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga 2019/20. Neben dem Derby gegen Bad Laer stehen für sie auch weite Fahrten nach Berlin und Stralsund an. Foto: Aumüller

Alle Vorzeichen deuten darauf hin, dass die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern die beantragte Lizenz für die 2. Bundesliga erhalten werden. „Wir haben den Sportfreunden Aligse schon mitgeteilt, dass sie 2019/20 nicht in der 2. Liga spielen können“, sagt Lisa Krieger von der Vereinigung der Volleyball-Bundesligisten (VBL). „Notfalls werden die beiden Aufsteiger BSV Ostbevern und VC Allbau Essen die Lizenz nach erfolgter Prüfung mit Auflagen erhalten.“ Die als Tabellendrittletzter sportlich abgestiegenen Sportlerinnen aus Aligse hatte der VBL signalisiert, nachrücken zu wollen, wenn ein Platz unbesetzt bliebe.

Dem ist nicht so, obwohl aus der 3. Liga Nord kein Aufgebot vom Aufstiegsrecht Gebrauch machen möchte. Stattdessen kommt Essen, das in der 3. Liga West lediglich Dritter wurde, in den Genuss des Aufstieges. Vor zwei Jahren schnupperte das Aufgebot aus dem Ruhrgebiet schon einmal Zweitliga-Luft. „Das macht unsere Liga westlastig und bringt uns eine kurze Fahrt mehr“, freut sich BSV-Trainer Dominik Münch .

Die kommenden Gegner für die Ostbeverner Sportlerinnen stehen inzwischen auch schon fest. Neben dem Nachbarschaftsduell mit dem SV Bad Laer befinden sich zahlreiche Clubs aus dem Westen in ihrer Liga. Es geht unter anderem nach Köln, Leverkusen oder zu den Skurios Volleys Borken, die von ihrem Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga nicht Gebrauch gemacht haben.

Allerdings warten auf die Blau-Weißen durchaus auch weite Fahrten. Drei Mal heißt das Ziel Berlin, einmal muss man sogar an die Ostsee nach Stralsund. Der VCO Berlin hat als Bundesstützpunkt für talentierte Nachwuchsspielerinnen ein Sonderspielrecht in der 2. Bundesliga Nord erhalten.

„Im Normalfall ist dann eine Übernachtung eingeplant, wenn wir samstags spielen“, sagt Münch. „Damit wollen wir uns das Wochenende ein wenig netter machen.“ Abzuwarten bleibt, ob sich im Spielplan nicht auch Termine am Sonntag wiederfinden. Dann ginge nach Spielende gleich nach Hause. Am Wochenende findet in Kassel ein Bundesliga-Treffen statt, bei dem solche Dinge besprochen werden.

Erfreuliche Nachrichten gibt es derweil von Übungsleiter Dominik Münch. Er hat am Sonntag in Köln nach mündlicher Prüfung den Trainer-A-Schein bestanden und ist damit berechtigt, zum Beispiel auch Erstligisten oder ein Nationalteam hauptamtlich zu coachen. Ein knappes Jahr mit mehreren Lehrgängen liegt hinter ihm. „Es war ein intensives Jahr. Ich habe so gut wie keine Ferien gehabt. In dieser Zeit musste ich dann zum Beispiel meine Hausarbeit schreiben“, so Münch.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6600963?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F3814580%2F
Maskierte überfallen Tankstelle mit Brechstange
Die Polizei Münster bittet um Hinweise auf zwei Männer nach einem Tankstellenüberfall.
Nachrichten-Ticker