Volleyball: Bundesstützpunkt Münster
Auf Christian Wolf folgt Justin Wolff

Münster -

Die Zahl der Bewerber war groß und manche Referenz überzeugend. Nun ist die Entscheidung gefallen: Justin Wolff trainiert künftig die Talente am Bundesstützpunkt. Der 27-Jährige hat Bundesliga-Erfahrung.

Freitag, 10.05.2019, 17:58 Uhr
Justin Wolff (r.), hier im Dienste der SWD Powervolleys Düren, wird neuer Trainer am Bundesstützpunkt Münster.
Justin Wolff (r.), hier im Dienste der SWD Powervolleys Düren, wird neuer Trainer am Bundesstützpunkt Münster. Foto: SWD Powervolleys

Am Namensschild des Trainers muss am Volleyball-Bundesstützpunkt im Sommer nicht viel geändert werden. Ein simples „f“ anhängen – und fertig. Auf Christian Wolf , der im Sommer nach fünf Jahren Münster verlässt, folgt Justin Wolff . Der 27 Jahre junge Rheinländer übernimmt zum 1. August die Geschicke am Bundesstützpunkt und wird die dazugehörende Mannschaft VC Olympia Münster in der 3. Liga betreuen, wie VCO-Vizepräsident Jürgen Aigner nun bestätigte.

Nachdem Wolf zu Beginn des Jahres seinen Arbeitgeber informiert hatte, dass er eine berufliche Veränderung anstrebe, wurde seine Stelle neu ausgeschrieben. Zahlreiche „gute Bewerbungen“ (Stützpunktleiter Wolfgang Schütz) gingen in der Folge ein – den Zuschlag erhielt am Ende Wolff, der zuletzt zwei Saisons als Co-Trainer des Männer-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren arbeitete. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Gleichzeitig blicke ich auf zwei tolle, lehrreiche Jahre zurück“, erklärt Wolff, der nach dem Ausfall von Chefcoach Stefan Falter (Rückenprobleme) zwischenzeitlich die Hauptverantwortung an der Seitenlinie der Powervolleys trug. „Ich habe mich definitiv nicht gegen Düren entschieden, sondern für eine neue Herausforderung. Ich habe in meiner Zeit in Düren extrem viel mitgenommen.“

Diese Erfahrungen will der 1,74 Meter große A-Lizenz-Inhaber, der bei den Solingen Volleys im Jugendbereich arbeitete und als Interimstrainer Bundesliga-Luft schnuppert, nun an die Talente des Bundesstützpunktes weitergeben. Ab dem 12. August, wenn sich in den beiden letzten Wochen der Sommerferien die Mannschaft wieder sammelt, legt Wolff los. In die Ausarbeitung des Rahmenterminplans, die Christian Wolf, Aigner und Schütz derzeit vornehmen, wird der neue Coach nun auch involviert, in der kommenden Woche stellt er sich schon einmal seinen künftigen Schützlingen vor. „Wir stehen in ständigem Austausch, auch Christian wird sich sicher bald einmal für mehrere Stunden mit Justin zusammensetzen“, sagt Schütz, der den „neuen Wolff“ schon seit ein paar Jahren kennt und dessen Werdegang – auch dank des guten Drahts zu Falter – verfolgte. Dass er die Aufgabe in Münster zur Zufriedenheit aller lösen wird, da ist sich Schütz sicher. „Justin wird sich an einige Dinge gewöhnen müssen. Aber er wird gute Arbeit machen.“

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