Triathlon: Bundesliga
Tri Finish und W+F im Kraichgau in den Startlöchern

Münster -

Es kann losgehen. Der erste Wettkampftag der Bundesliga im Kraichgau steht an. Mit dabei sind erneut zwei Mannschaften aus Münster. Tri Finish sowie W+F haben große Pläne und gehen die Aufgabe selbstbewusst, aber getrennt an.

Donnerstag, 30.05.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 31.05.2019, 10:04 Uhr
Der US-Boy ist wieder für Tri Finish am Start: Seth Rider (links) startet im Kraichgau.
Der US-Boy ist wieder für Tri Finish am Start: Seth Rider (links) startet im Kraichgau. Foto: Tim Habel

Lange vor der Erfindung des Automobils ward sie geboren – die Fahrgemeinschaft. Wer in die gleichen Himmelsrichtungen aufbrach, der teilte nicht selten den sich fortbewegenden Untersatz mit der Familie, mit Freunden oder Bekannten. Ökonomische Nachhaltigkeit. Aktueller denn je. Da liegt es nahe, dass Münster als Triathlon-Hochburg am Wochenende gemeinsame Sache macht. Der Bundesliga-Auftakt im Kraichgau am Samstag ist ein Pflichttermin für Weicon Tri Finish sowie für W+F. „Nein“, wirft Martin Epkenhans , Sportlicher Leiter der im Oberhaus seit Jahren etablierten Dreikämpfer, ein. „Unsere Jungs kommen aus allen möglichen Ecken direkt.“ Ohne Umwege. Auf eigene Faust. Na denn!

Die Franzosen Thomas Sayer und Neuzugang Jocelyn Mourier reisen direkt aus der Heimat an, US-Boy Seth Rider kommt aus dem warmen Spanien über den Zwischenstopp Frankfurt nach Baden-Württemberg. Dort bereitet er sich auf die internationalen Vergleiche mit der hoch gehandelten Konkurrenz vor. Im Blick hat der 22-Jährige die Olympischen Spiele in Tokio. Der Ami sorgte 2016 mit Podestplatz zwei in Ingolstadt für das bislang beste Resultat in der Historie der Tri Finisher. In den Erstliga-Kader wurde auch Georg Leidhold berufen, der in der Vorwoche in Hannover beim zweiten Ligastart im Unterhaus als Dritter aufs Podium sprang. Der Leipziger steuert ebenso direkt den Kraichgau an wie Yannic Stollenwerk, der in Aachen wohnt – und das Team an diesem Wochenende zusammen mit Wolfgang Verhoeven betreut. Epkenhans weilt bei einer Altersklassen-EM im niederländischen Weert und startet über die olympische Distanz. Er wird aus der Distanz verfolgen, ob seine Meute Platz fünf aus dem Vorjahr verteidigen kann.

Wasser+Freizeit geht nach Rang neun in der Premierensaison mit viel Selbstvertrauen ins zweite Bundesliga-Jahr. „Oberhaupt“ Patrick Hoffmann, mittlerweile in Essen beheimatet, hat einen Bulli gechartert und sammelt Robin Willemsen, ­Cedric Osterholt und Eric Bennemann ein. Paul Völker, zurzeit am Stützpunkt im Saarland, nimmt den direkten Weg. Genau wie der Niederländer Joey van’t Verlaat. Er weilt am Freitag noch beim EU-Cup in Weert, um seine Schwester anzufeuern.

Die Vorfreude ist riesig. Vier Rennen hat die DTU angesetzt. Für Hoffmann nicht ideal: „Nach hinten raus sind wir traditionell besser. Möglicherweise fehlt uns das eine Event.“ Der Klassenerhalt sollte drin sein. Ach was: „Wir wollen wieder in die Top Ten.“ Na denn!

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6652249?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F3814580%2F
Anwohner parken im Parkhaus
Viele parkende Autos schränken die Nutzung der Schillerstraße als Fahrradstraße stark ein. Die Stadt Münster möchte das Anwohnerparken in diesem Bereich einschränken. Eine Möglichkeit könnten Anwohnerparkplätze im Parkhaus Bremer Platz sein.
Nachrichten-Ticker