Rudern: RV Münster
Attraktive Ziele für Ruder-Nachwuchs

Münster -

Der Ruder-Nachwuchs aus Münster könnte mit im Boot sitzen, wenn die großen internationalen Meisterschaften Ende Juli und Anfang September über die Bühne gehen.

Donnerstag, 13.06.2019, 16:42 Uhr aktualisiert: 13.06.2019, 16:44 Uhr
Starker Auftritt von RVM-Ruderer Joscha Feder (r.), der mit Merlin Schmid in einem Boot saß.
Starker Auftritt von RVM-Ruderer Joscha Feder (r.), der mit Merlin Schmid in einem Boot saß. Foto: Maren Derlien/meinruderbild.de

Griechenland im September oder die USA im Juli: Das Reisebüro des Deutschen Ruderverbandes ( DRV ) hat sehr attraktive Ziele im Angebot, allerdings auch gewisse Einreisebeschränkungen. Für die meisten Ruderer des deutschen U-23-Kaders geht es demnach entweder zur Weltmeisterschaft nach Sarasota-Bradenton (24. bis 28. Juli) oder vom 6. bis zum 8. September zu den kontinentalen Titelkämpfen nach Ioannina – beide Ziele werden aus Gründen der Trainingssteuerung nur in Ausnahmefällen angesteuert.

Nach den jüngsten Leistungstests in Ratzeburg hat Floyd Benedikter vom RV Münster derzeit beste Aussichten auf einen US-Trip mit dem deutschen Junioren-Achter, US-Student Ole Kruse darf ebenfalls darauf hoffen, während des Heimaturlaubs noch einmal einige Tage in Florida verbringen zu dürfen – dann für Deutschland im Vierer mit Steuermann.

Sein Bruder Sönke sollte sich wohl besser den September freihalten, um dann in einem Vierer unter anderem mit Vereinskamerad John Heithoff EM-Medaillen anzusteuern. Hier wird allerdings erst die bevorstehende Deutsche Jahrgangsmeisterschaft auf dem Beetzsee in Brandenburg (20. bis 23. Juni) über die finalen Reisepläne entscheiden, wenn beide Boote mit münsterischer Besetzung nicht nur gegeneinander antreten, sondern sich auch noch eines dritten Quartetts erwehren müssen.

Joscha Feder im Doppelzweier hat gute Aussichten auf einen EM-Startplatz. Er stellte in Ratzeburg gemeinsam mit Merlin Schmid einmal das deutsche Top-Boot, war im zweiten Rennen dann zweitschnellster deutschen Teilnehmer – hauchdünn hinter dem prominent besetzten deutschen Top-Boot, dessen Besetzung folglich die USA-Reise antreten dürfte, Feder und Schmid sollten dann Deutschland bei den Europameisterschaften in Griechenland vertreten. Einen ganz starken Auftritt lieferte auch Julia Tertünte ab, die im Leichtgewichts-Einer und -Vierer überzeugte – und in einem dieser Boote heiße EM-Kandidatin ist.

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