Fußball: Oberliga Westfalen
RW Ahlen startet in die Saison-Vorbereitung

Ahlen -

Rot-Weiß Ahlen hat den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Der Oberligist präsentierte sich zum Auftakt mit neun Neuzugängen in stark veränderter Belegschaft. Eine Personalie ist noch offen.

Dienstag, 02.07.2019, 19:02 Uhr aktualisiert: 03.07.2019, 14:44 Uhr
RW Ahlens Neuzugänge: (obere Reihe von links) Torwart-Trainer Klaus Kühn, Stephan Tantow, Niklas Frede, Robin Glinka, Bennet Eickhoff, Adrian Cieslak, Sven Höveler, Pascal Schmidt; (untere Reihe von links) Lukas Berger, Sebastian Mai, Anil Cömcü, Marvin Schurig, Stefan Kaldewey und Mike Pihl.
RW Ahlens Neuzugänge: (obere Reihe von links) Torwart-Trainer Klaus Kühn, Stephan Tantow, Niklas Frede, Robin Glinka, Bennet Eickhoff, Adrian Cieslak, Sven Höveler, Pascal Schmidt; (untere Reihe von links) Lukas Berger, Sebastian Mai, Anil Cömcü, Marvin Schurig, Stefan Kaldewey und Mike Pihl. Foto: Cedric Gebhardt

Mit einer Ankündigung hat sich Christian Britscho Ende Mai nach der letzten Partie der vergangenen Saison in die Sommerpause verabschiedet. „Ich kann nicht versprechen, dass die Heimbilanz besser wird. Aber ich kann versprechen, dass wir alles in der Vorbereitung dafür tun werden, dass sie besser wird“, sagte Britscho.

Seit Dienstagabend versuchen sie bei Rot-Weiß Ahlen auf dieses Ziel hinzuarbeiten, seither läuft die Vorbereitung. Der Oberligist präsentierte sich dabei einmal mehr runderneuert. Elf Abgängen stehen neun Zugänge und fünf aus der U19 beförderte Eigengewächse gegenüber. Ein weiterer Stürmer soll zeitnah noch verpflichtet werden. Dann umfasst das Aufgebot drei Torhüter und 22 Feldspieler. In den sechs Wochen bis zum Saisonstart am 11. August sieht es Trainer Christian Britscho als seine Kernaufgabe an, die vielen Neulinge zu einer kompakten Einheiten zu verschweißen.

Hauptaufgabe: Ein Team werden

„Das Wichtigste ist, dass wir ein gutes Team werden. Dazu haben wir sehr viel Zeit“, sagt Britscho. Falls es finanziell darstellbar ist, geht es im Rahmen der Vorbereitung auch noch in ein dreitägiges Kurztrainingslager. Das entscheidet sich aber erst kurzfristig. „Und davon hängen auch nicht Wohl und Wehe der Saison ab“, stellt der RWA-Coach klar.

Den Fokus wird er in den kommenden Wochen einerseits auf den Spielaufbau, andererseits „auf die Verbesserung unserer Defensivstruktur“ richten. Die 62 in der Vorsaison kassierten Gegentore sollen unter allen Umständen reduziert werden. Denn allzu häufig konnte die starke Offensive die schwache Defensive nicht kompensieren, was unnötig Punkte kostete. Christian Britscho hat nun vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche, um seiner Belegschaft seine Ideen zu vermitteln und an deren Umsetzung zu arbeiten.

Weiterer Sparringspartner gesucht

Darüber hinaus sind Testspiele gegen den VfL Senden (5. Juli), Fortuna Düsseldorfs U23 (9. Juli), TuS Wiescherhöfen (14. Juli), SV Drensteinfurt (18. Juli), TuS Haltern (20. Juli) sowie eine Teilnahme an einem Turnier in Gievenbeck (24. bis 28. Juli) geplant. Für 4. August sucht RWA nach der Absage der SSVg Velbert kurzfristig noch nach einem neuen Sparringspartner. „Wir werden in den Tests immer wieder unterschiedlich gefordert, so dass wir immer wieder unterschiedliche Trainingsschwerpunkte setzen werden“, so Britscho.

Die konditionellen Grundlagen bringt sein Personal bereits mit. Der Übungsleiter hat den Spielern über den Sommer Fitnesspläne mit an die Hand gegeben und sich deren Einhaltung regelmäßig bestätigen lassen. „Die Jungs sind bereits auf einem guten Stand, aber wir werden natürlich immer wieder auch mal bewusst eine Belastungsspitze setzen“, kündigt der Trainer an. Künftig soll seine Mannschaft gerade daheim im Wersestadion aktiv und dominant auftreten. „Wir wollen das Heft des Handelns in der Hand halten“, sagt Britscho. Dafür möchte er gemeinsam mit seinem Team die notwendigen Bedingungen schaffen. Versprochen ist schließlich versprochen.

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