Futsal: Eusa-Games
Knappe Niederlage gegen Warschau zum Auftakt für Münsters Männer

Münster -

Mit zwei Mannschaften sind die Futsaler der Uni Münster zu den Eusa Games nach Braga gereist. Während die Männer ihr erstes Spiel am Mittwoch ganz knapp verloren, steigen die Frauen in Portugal am Donnerstag ins Turnier ein.

Dienstag, 16.07.2019, 17:42 Uhr aktualisiert: 17.07.2019, 10:12 Uhr
Die Futsal-Frauen und -Männer des UFC vertreten bei den Eusa-Games in Braga die deutschen Farben.
Die Futsal-Frauen und -Männer des UFC vertreten bei den Eusa-Games in Braga die deutschen Farben. Foto: UFC

Nicht viel fehlte, und die Studenten-Mannschaft der Uni Münster hätte einen guten Start in die Eusa-Games 2019 erwischt. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff verpassten die Westfalen in der Auftaktpartie der Gruppe C den Ausgleich gegen die Uni Warschau , die 4:3 (3:0) gewann.

Nach dem verschlafenen Beginn mit den Gegentoren von Denis Lifanov (12.), Jakub Nahorny (14.) und Radoslaw Marcinkowski (18.) kam Münster wie verändert aus der Kabine. Angeführt von den Spielertrainern Maik Solisch und Simon Holling verkürzte das Team erst durch Till Remke (27.) und dann nach dem 1:4, als Tomasz Zebrowski eine Unachtsamkeit in Münsters Defensive nutzte (33.), durch Adrian Falke (37.). Immer mehr Druck baute der deutsche Vertreter nun mit Johannes Clausing als fliegender Torwart auf, mehr als das 3:4 durch Simon Holling 57 Sekunden vor der Schlusssirene aber gab es nicht mehr. „Wir haben den Respekt in der zweiten Halbzeit abgelegt und waren die bessere Mannschaft. Leider sind wir am Ende knapp am Ausgleich vorbeigeschrammt“, sagte Solisch. Dem Ziel, sich bei den Eusa-Games ordentlich zu verkaufen und als neu formierte Truppe für künftige Aufgaben zusammenzuwachsen, ist Münster, das nun auf die Uni Jaén (Spanien) trifft, aber einen Schritt nähergekommen.

Eine konkrete Vorgabe haben sich derweil die Futsal-Studentinnen, die sich wie die Männer aus dem Regionalligisten UFC zusammensetzen, vor ihrem Turnierstart am Donnerstag nicht gesteckt. „Für uns geht es darum, gute Spiele zu machen und einen Wettbewerb auf hohem Niveau zu haben, der uns in der Liga leider oft fehlt“, sagte Trainer Eike Wessels, der den Lernfaktor in dem qualitativ hochwertigen Feld über das Abschneiden stellt. „Wir haben in den vergangenen Jahren immer gut mitgehalten, einen Titelanspruch haben wir aber nicht.“ Obwohl der Vorjahresfünfte schon mal bei Studenten-Europameisterschaften Zweiter und auch Dritter war. In der Gruppe C trifft Münster auf die Auswahl-Teams aus Murcia, Porto und Kiew – eine anspruchsvolle Gegnerschaft.

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