Rudern: U-23-Weltmeisterschaften
Platz fünf im Deutschland-Achter schönt die Bilanz

Münster -

Halsentzündung überstanden: Floyd Benedikter vom RV Münster rückte bei den U-23-Weltmeisterschaften in Brandenton Sarasota wieder in den deutschen Achter – musste sich aber mit seinem Team mit Rang fünf zufrieden geben.

Sonntag, 28.07.2019, 20:36 Uhr aktualisiert: 28.07.2019, 21:46 Uhr
Kein Happyend für Ole Kruse (2. von vorn) und seine Kollegen aus dem deutschen Vierer.
Kein Happyend für Ole Kruse (2. von vorn) und seine Kollegen aus dem deutschen Vierer. Foto: Detlev Seyb

Ende ordentlich, alles andere – irgendwie mittelmäßig. Der Auftritt des münsterischen Trios bei den U-23-Weltmeisterschaften im Rudern in Brandenton Sarasota endete mit einem versöhnlichen fünften Rang des deutschen Achters, in dem Floyd Benedikter vom RV Münster im finalen Lauf erstmals zum Einsatz kam, nachdem er sich passend zum WM-Start eine Halsentzündung eingefangen hatte. Ole Kruse blieb mit dem Vierer jedoch hinter den Erwartungen zurück und Bruder Sönke kam als Reservist nicht mehr zum Einsatz.

Das WM-Fazit des gesteuerten Vierers fiel dem finalen Ergebnis geschuldet mehr schlecht als recht aus. In den drei Rennen vom Vorlauf über den Hoffnungslauf bis ins B-Finale bekamen die Ruderer des DRV wenig von der Konkurrenz zu sehen. Ganz im Gegensatz zu Steuermann Florian Koch, der nahezu alle anderen Boote durchgehend vor sich hatte. Lediglich im Vorlauf konnte das von Thorsten Kortmann trainierte Boot zumindest noch die irische Besatzung hinter sich lassen – die sich dann jedoch im B-Finale revanchierte und dem deutschen Vierer im Abschlussklassement schließlich den enttäuschenden achten und letzten Rang bescherte.

Für Kortmann ein Ergebnis, das nur schwer zu erklären ist, zumal das Team grundsätzlich gut in Schuss und auch gut eingespielt war. Möglicherweise, so Kortmann, sei die vergleichsweise schwere Besatzung in dem vergleichsweise kurzen Boot nicht optimal aufgehoben gewesen. „Alle unsere Gegner hatten etwas längere Boote“, sagte Kortmann. „Wir konnten im Streckenschlag nicht die nötige Bootsgeschwindigkeit generieren“, lautete der Rennfakt, dessen Ursachen nun „analysiert werden“ müssten. Möglicherweise habe das Team tatsächlich den Kürzeren – im konkreten Fall zumindest das kürzere Boot – gezogen. „Im Training ist das nicht aufgefallen und ein Wechsel war kurzfristig nicht möglich, weil kein anderes Boot im Container war“, sagt Kortmann.

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