Golf: Qualifikationsturnier
Qualifikationsstress für Sophie Hausmann auf dem Weg zur Proette

Münster -

Sophie Hausmann ist Mitglied beim GC Münster-Tinnen – und, wenn alles glatt läuft, bald Profi-Golferin. Bis dahin ist es zwar ein sehr weiter Weg, doch die 22-Jährige nimmt diesen gern auf sich. Der Qualifikationsmarathon beginnt in Florida.

Montag, 19.08.2019, 14:52 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 13:50 Uhr
Kämpft um das Profi-Ticket: Sophie Hausmann
Kämpft um das Profi-Ticket: Sophie Hausmann Foto: privat

Sophie Hausmann will den nächsten Schritt gehen. Für die 22-Jährige, die eine der besten Amateur-Golferinnen in Deutschland ist, wäre das der Weg zu den Profis. „Proette“ wäre sie dann, so werden die Berufssportlerinnen bezeichnet. In Palm Springs startet am Donnerstag dieses Unterfangen für die Spielerin des GC Münster-Tinnen, die mittlerweile für den GC Hubbelrath aktiv ist.

Unterstützung erhält die Nottulnerin dabei in dieser Woche auch von Michael Terwort, dem Club-Coach in Tinnen, der gleichzeitig schon seit über einer Dekade zum Trainerstab des deutschen Golf-Nationalteams gehört. Der Münsteraner reiste Ende der letzten Woche in die USA. Hausmann bereitet sich bereits seit drei Wochen auf den Turnierbeginn vor, belegte zuletzt Rang sieben bei einem kleineren Turnier unter 50 Starterinnen. Seit Wochenanfang werden die kommenden Qualifikationsplätze in den USA getestet, jeweils eine Proberunde steht an, wenig bis nichts wird dem Zufall überlassen.

In Palm Springs wird praktisch nur jede sechste Starterin die erste Etappe überstehen. Wie Terwort berichtet, sind 361 Spielerinnen zugelassen. Dabei handelt es sich um Proetten, die nicht in der 1. oder 2. Profi-Tour aktiv sind. Und die besten Amateure dürfen mitmischen. Hausmann wird aktuell in der europäischen Amateur-Rangliste auf Platz 30 geführt, in der Weltrangliste an Position 78 gelistet. In Palm Springs schaffen nur die 60 Bestplatzierten und alle sogenannten Schlaggleichen den Sprung auf die zweite Qualifikationsebene.

Das zweite Turnier findet Mitte Oktober in Florida statt. Spielerinnen der 2. Profi-Tour aus den USA rücken dann ins Teilnehmerfeld. Wer übrig bleibt, ist beim dritten Wettkampf Ende Oktober in North Carolina dabei – dort muss für das LPGA-Tour-Ticket ein Rang in den Top 25 erreicht werden. Ein langer Weg, zumal dann weitere Proetten mitmischen werden.

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