Leichtathletik: 18. Volksbank-Münster-Marathon
Streckenrekord bleibt unangetastet

Münster -

Drei Viertel der Strecke waren sie noch dicht beieinander, beobachteten sich, registrierten jeden noch so kleinen Antritt des Anderen. Bei Kilometer 32, kurz hinter Roxel, griff James Barmasai dann an, das fünfköpfige Führungsfeld war innerhalb weniger Meter auf mehrere Meter auseinandergerissen. 

Sonntag, 08.09.2019, 18:20 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 18:46 Uhr
Glückliche Gesichter: James Barmasai gewinnt die 18. Auflage des Volksbank-Münster Marathon. Schnellste Frau ist die Äthiopierin Chaltu Negasa (o.). Schnellste Deutsche ist Miriam Zirk, hier mit dem schnellsten Münsteraner, David Schönherr
Glückliche Gesichter: James Barmasai gewinnt die 18. Auflage des Volksbank-Münster Marathon. Schnellste Frau ist die Äthiopierin Chaltu Negasa (o.). Schnellste Deutsche ist Miriam Zirk, hier mit dem schnellsten Münsteraner, David Schönherr Foto: fotoideen.com

Der 35-jährige Kenianer wusste genau, wann er die Pace machen musste: Im vergangenen Jahr lief Barmasai hinter Justus Kiprotich als Zweiter ins Ziel. Diesmal machte er es besser – aber nicht schneller: In 2:11:40 Stunden (2018: 2:11:39 Stunden) gewann er den 18. Volksbank-Münster-Marathon vor seinen Landsmännern Edwin Kirwa (2:12:58) und Mark Kangogo (2:14:38). Bei den Frauen setzte sich Chaltu Negasa (Äthiopien) in 2:30:59 Stunden vor Chaltu Chawo (Äthiopien) in 2:30:59 Stunden und der Kenianerin Cynthia Chepchirchi Kosgei (2:32:50) durch.

Impressionen vom 18. Volksbank-Münster-Marathon 2019

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Strecke genossen

„Ich kannte ja die Strecke, ich habe es genossen“, sagte Barmasai. „Ab Kilometer 32 habe ich dann angezogen“, schilderte er. Edwin Kirwa zeigte sich später kein bisschen überrascht vom Ausreißversuch Barmasais. „Er hat es angekündigt“, sagte Kirwa, und: „Ein fantastisches Rennen, sehr schön und wirklich gutes Entertainment“.

Mit dem Streckenrekord (2:09:28) hatten die drei Ostafrikaner ebenso wenig zu tun, wie die erfolgreichen Frauen und auch die angepeilten Olympianormen von fünf Kandidatinnen aus der Türkei und Südamerika waren im Ziel kein Thema mehr. Immerhin kam die Türkin Meryem Kilinc Gündogdu in 2:43:58 Stunden dem 2:40-Stunden-Ziel am nächsten.

Wenig Finisher und medizinische Notfälle

Finisher: 2220 Anmeldungen lagen vor, nur etwas mehr als 1700 Einzelstarter wurden im Zielbereich gezählt. Für Michael Brinkmann war diese Diskrepanz „fürs Erste nicht zu erklären“, zumal nur vergleichsweise wenig Aussteiger zu beklagen waren. „Das werden wir aufarbeiten“, betonte der Vorsitzende des Münster-Marathon e.V.

Ärztliches Bulletin: „Wir hatten selten zuvor einen so entspannten Marathon-Tag“, sagte Rennarzt Dr. Ralf Schomaker vom Zentrum für Sportmedizin (ZfS). 23 Patientenversorgungen mussten vorgenommen werden. In den Jahren zuvor waren es mitunter rund 100 Fälle. Ein Läufer und ein Zuschauer mussten zur weiteren Behandlung beziehungsweise Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. 

...

Enttäuschung darüber hier – Freude dort: Miriam Zirk (LSF Münster) war die schnellste Deutsche hinter der Phalanx der Läuferinnen aus Afrika und Japan. In 2:44:31 Stunden verbesserte sie ihre im April in Düsseldorf aufgestellte persönliche Bestzeit (2:46:58) und kam auf Gesamtplatz 20. „Die ersten 15 Kilometer habe ich genossen, ab Kilometer 25 habe ich meine Beine gemerkt und dann musste ich kämpfen. hart kämpfen“, sagte die Sendenhorsterin.

Die pure Lust am Laufen

„Die pure Lust am Laufen“ – so das Moto des 18. Volksbank-Münster-Marathons verspürten die drei besten deutschen Männer im Feld: Elias Sansar (LG Lage/Detmold) wurde in 2:24:13 Gesamt-Sechster vor Raoul Jankowski (Hannover) in 2:24:19 und David Schönherr (LSF Münster) in 2:28:19 Stunden. „Die Form war da, ich habe mich gut gefühlt heute“, sagte Sansar, der schon zum sechsten Mal bester Deutscher in Münster wurde. „Ich wollte den Lauf eigentlich nur genießen und habe mich eigentlich etwas zurückgehalten“, war der 39-Jährige selbst von seiner Zielzeit überrascht.

Raoul Jankowski freute sich derweil über sein „zweites Heimatrennen“. Hintergrund: Seine Freundin wohnt in Billerbeck. Der Hannoveraner kennt sich aus im Westfalenland. Jankowski lief übrigens exakt nach Plan. Begleitet von seinem Trainer Philipp Eillen lief er rund sechs Minuten schneller als bei seinem Münster-Debüt 2018. Eillen stieg bei Kilometer 30 aus, Jankowski kam alleine klar.

Ebenso, wie Lokalmatador David Schönherr, der als Gesamt-Achter ins Ziel lief. „Absolut genial. Ich war knapp eine Minute schneller als in London“, sagte er. In der britischen Hauptstadt war er in 2:29 Stunden noch zweitbester deutscher Teilnehmer geworden. Schönherr hängte sich zunächst an das Feld (mit Pacer) der schnellsten Frauen. „Das wurde mir aber zu unrhythmisch. Es war ein wenig wild im Feld“. Ab Kilometer lief er allein und wurde von einigen Tausend Zuschauern an der Strecke und natürlich im Zielbereich am Prinzipalmarkt begeistert angefeuert.

Impressionen vom 18. Volksbank-Münster-Marathon 2019

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