American Football: Oberliga
Mammuts kassieren Absage aus Düsseldorf, Blackhawks planen Revanche

Münster -

Die Münster Blackhawks sinnen im Auswärtsspiel bei den Wuppertal Greyhounds auf Revanche und sparen sich den Blick auf die Tabelle. Für die Stadtrivalen der Mammuts ist die befürchtete Absage des Top-Spiels in Düsseldorf Wirklichkeit geworden.

Freitag, 13.09.2019, 12:08 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 13:34 Uhr
Ausgebremst: Während die Mammuts unfreiwillig pausieren, spielen die schwarzgekleideten Blackhawks in Wuppertal.
Ausgebremst: Während die Mammuts unfreiwillig pausieren, spielen die schwarzgekleideten Blackhawks in Wuppertal. Foto: fotoideen.com

Die Tabelle in der American-Football-Oberliga verspricht einen dramatischen Kampf um Titel und Aufstieg, der anstehende Spieltag dagegen einen gepflegten Langweiler. Wie es sich unter der Woche bereits andeutete, wird das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen zwischen Spitzenreiter Düsseldorf Bulldozer (6:1 Siege) und Verfolger Münster Mammuts (5:2) auf einen noch nicht benannten Termin verschoben. Der Tabellenführer hat ein offizielles Schreiben des Sportamtes der Stadt Düsseldorf vorgelegt, laut dem der Platz anderweitig belegt ist.

Wer an dem seit Saisonstart feststehenden Termin den Sportpark Niederheid für sich beansprucht, geht daraus nicht hervor, auch auf der Homepage der Bulldozer gibt es keinen Hinweis. Allerdings kursieren Gerüchte, dass der wichtigste US-Import in Reihen der Bulldozer an diesem Samstag verhindert sei. Mammuts-Trainer Sascha Krotil will keine Zusammenhänge konstruieren, vermeldet aber einen „faden Beigeschmack”. Seine Truppe hat sich unter der Woche auf das Gipfeltreffen vorbereitet und ist jetzt gespannt auf die Neuansetzung, die zu einer planerischen Herausforderung wird, „weil eigentlich nur die Herbstferien infrage kommen, und da ist die Personallage noch gespannter”.

Sei’s drum: Den Münster Blackhawks (4:3) kommt die Absage sogar ein wenig entgegen. Das Team von der Sentruper Höhe hat am Samstag (15 Uhr) noch eine Rechnung bei den Wuppertal Greyhounds zu begleichen – und schaut, wie Teamsprecher Alexander Naretz nicht müde wird zu betonen, ohnehin nur auf den anstehenden Spieltag – und da vor allem auf die eigene Partie. Ein Blick nach Düsseldorf erübrigt sich damit ohnehin. Gerne und aus gegebenem Grund blickt Naretz vor der Revanche in Wuppertal aber einmal zurück: auf den durchwachsenen Start in die Saison und die stetige Verbesserung des Teams seither. Die ersten beiden Rückrundenspiele haben die Blackhawks gewonnen und dabei vor allem in der neu formierten und anfangs noch orientierungslosen Defense Line deutliche Fortschritte gemacht. „Da leistet unser Defense-Coordinator Brendan Bond hervorragende Arbeit”, sagt Naretz, der die junge Truppe von Coach Bilal Khalil auf bestem Wege sieht. Wohin dieser führt, lassen die Blackhawks gelassen auf sich zu kommen.

In Wuppertal wird Marvin Wort fehlen, der sich gegen die Mammuts einen Handbruch zuzog.

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