Basketball: 2. Liga Pro B
Für die WWU Baskets zählen in den beiden Testspielen vor allem Ergebnisse

Münster -

Eigentlich wollten die WWU Baskets am Wochenende ein kleines Turnier spielen. Am späten Freitagabend sagten die Uni Baskets Paderborn aus Verletzungsgründen ab. Nun gibt es zumindest zwei Testspiele.

Freitag, 13.09.2019, 15:34 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 13:34 Uhr
Mit den Baskets gefordert: Stefan Weß
Mit den Baskets gefordert: Stefan Weß Foto: Jürgen Peperhowe

So langsam steigt das Kribbeln, eine letzte, aber doppelte Generalprobe noch – und dann geht es in die finale Woche vor dem Saisonauftakt am 22. September beim Aufsteiger TKS 49ers in Stahnsdorf. „Jetzt gilt es für uns, in den Wettkampfmodus zu kommen und Schwung aufzunehmen“, sagt Trainer Philipp Kappenstein , der mit den WWU Baskets Münster am Berg Fidel am Samstag (20 Uhr) auf die EWE Baskets Juniors Oldenburg trifft (2. Liga Pro B). Am Sonntag geht es dann gegen Bayer Leverkusen (2. Liga Pro A/16 Uhr). Die Uni Baskets Paderborn haben am späten Freitagabend aus Verletzungsgründen abgesagt, so dass das eigentlich geplante Vierer-Turnier ausfällt.

Der Vergleich gegen den Klassenkonkurrenten aus der Pro B soll der ultimative Härtetest für Münster sein, nach vier Niederlagen bei aufsteigender Tendenz soll nun ein Erfolgserlebnis her. „Nun geht es für uns darum, zu gewinnen. In den letzten Wochen war es wichtig, besser zu werden, Fortschritte zu machen und uns einzuspielen. Nun aber wollen wir unbedingt einen Sieg gegen Oldenburg“, so Kappenstein.

Der 40-Jährige sieht dabei noch Steigerungspotenzial bei seinem Team, in puncto Effektivität etwa müssen die Baskets zulegen. „Wir haben zuletzt viele freie Würfe herausgespielt, das wollte ich sehen. Die müssen wir aber jetzt auch mal machen. Und wir brauchen mehr einfache Punkte aus dem Aufwand, den wir defensiv betreiben“, meint Kappenstein.

Personell wird er am Wochenende etwas rotieren. Die angeschlagenen Center Malcolm Delpeche und Kai Hänig sowie die Forwards Stefan Weß und Albert del Hoyo werden Jobsharing betreiben. „Es macht wenig Sinn, sie eine Woche vor dem Start durch zwei Spiele zu hetzen. Da wollen wir diesmal kein Risiko eingehen“, so der Coach. An der Bedeutung der Samstagspartie aber ändert das nichts.

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