Futsal: Regionalliga Frauen
Titelverteidiger UFC geht als haushoher Favorit in die Saison

Münster -

Alles andere als die fünfte Westdeutsche Meisterschaft in Serie wäre eine Enttäuschung für die Futsal-Frauen des UFC Münster. Am Wochenende beginnt die Saison für den Titelverteidiger, aus dessen Reihen acht Spielerinnen in die Westfalenauswahl berufen wurden.

Mittwoch, 25.09.2019, 15:16 Uhr aktualisiert: 25.09.2019, 17:34 Uhr
Sandra Blanke (l.) und Titelverteidiger UFC gehen als haushohe Favoriten in die Regionalliga-Saison.
Sandra Blanke (l.) und Titelverteidiger UFC gehen als haushohe Favoriten in die Regionalliga-Saison. Foto: Georg von Coelln

Die Dominanz des UFC Münster in der Frauen-Regionalliga ist schlicht erdrückend. Seit der ersten Saison 2015/16 kommt der Meister von der Aa, im Mai feierten die Futsalerinnen schon den vierten Triumph – und zwar mit einer überaus eindrucks­vollen, furchteinflößenden Bilanz von 16 Siegen aus 16 Partien mit insgesamt 199 erzielten Toren. Keine Frage, der UFC ist der Konkurrenz enteilt und auch in der am Samstag beginnenden Saison der haushohe Favorit.

Ohne Umschweife nimmt der Titelverteidiger, den nun Fabian Nehm als Nachfolger von Eike Wessels trainiert, diese Rolle an. „Die Liga wird für uns zur Pflicht. Das soll nicht überheblich klingen, aber wir haben halt einen sehr großen Vorsprung“, sagt UFC-Präsident Georg von Coelln. Allein acht Spielerinnen aus Münster waren beim ersten Lehrgang der frisch gegründeten Westfalenauswahl und folgten der Einladung der Trainer Wessels und Wendelin Kemper. Ein Ausdruck der guten Arbeit, die beim Silber­ medaillen-Gewinner der Uni-EM seit Jahren geleistet wird.

Die Spielzeit 2019/20 startet in der Zehner-Liga mit Hauptrunde sowie anschließender Endrunde der besten vier für die Münsteranerinnen mit einem Spiel bei den Panthers Köln, gegen die der UFC in acht Vergleichen stets siegreich war – bei einem Torverhältnis von 54:3. Allein diese Statistik zeigt die Überlegenheit, dennoch gehen die Nehm-Schützlinge die Saison mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Professionalität an. „Ich wünsche mir, dass wir mehr gefordert werden“, sagt von Coelln. Es ist eine vage Hoffnung, der dann fünfte Regionalliga- ­Titel dürfte Formsache sein.

Anreize, sich von der besten Seite zu präsentieren, gibt es genug. Die Westfalen-Auswahl als bislang einzige Verbandsmannschaft bietet den UFC-Mädels die Möglichkeit, sich für höhere ­Aufgaben zu empfehlen – Pläne für ein Nationalteam liegen in der Schublade. „International sind unsere Futsal-Frauen konkurrenz­fähig, das haben sie bereits bewiesen“, sagt von Coelln. Die Regionalligisten haben das schon oft schmerzlich zu spüren bekommen.

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